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2 (1793)
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denHorizonterhebt,so lange mit etwasWachs schwererzu wa-chen, bis die Nadel sich inder nöthigen horizontalen StellungZeigt.

§. 764 Bey der Erklärung der nach und nach verän-derlichen Abweichung und Neigung der Conipaßnadel müs-sen diejenigen Naturforscher, welche überhaupt die magne-tischen Erscheinungen von einem im Innern der Erbkugelliegenden g.oßen Magneten herleiten, annehmen, daß die-ser Körper seinen Ort nach und nach verandere, wobei) esdenn vielleicht nur auf den Ort desselben, und nach welchemGesetze uch diese Veränderung richtet, ankäme, um im vor-aus die Abweichung und Neigung der Nadel in allen Ge-genden der Meeres - und Landoberfläche der Erde angebenzu können, von welcher Kenntniß wir aber noch weit entferntzu seyn scheinen. Hr. lLuler betrachtet, flatt eines solchenmagnetischen Kerns im Inwendigen der Erde die Erdkugelselbst als einen Magnet, die ihre von den Weltpolen unter-schiedene, obgleich nicht völlig gerade einander gegenüberliegende magnetische Pole habe, durch und nach welchendie magnetische Materie beständig hinströmt, und de-ren Richtung alle einzelne Magnete und Compaßnadeln fol-gen, so, daß sich aus der Entfernung und Lage dieser mag-netischen Polen von und gegen die Pole der Erdkugel in ei-nem jeden Lande die Richtung und Größe der Abweichungerkennen lasse. Er verglich diese Theorie mit den auf einerfür das Jahr 1744 verfertigten Charte vorkommenden mag-netischen Linien, und fand vornemlich bey Europa und demnordlichen America ei^e ziemliche Uebereinstimmung, wenn

er für die damalige Zeit den nordlichen Pol des Magneten

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