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§, 76z. Außer dieser Abweichung von der Mittags-linie hat die Compaßnadel auch eine Neigung gegen denHorizont, denn nachdem einer vollkommen im Gleichgewichthorizontal schwebenden stählernen Nadel die magnetischeKraftmitgetheilt ist, verliert sie das Gleichgewicht, und senkt sichauf der einen Seite tief herunter, so daß man genölhigt ist,entweder diesen Theil leichter, oder den gegenüber stehendenschwerer zu machen, um die horizontale Lage wieder herzu-stellen. In den mehresten nordlichen Gegenden der Erdesenkt sich die Spitze der Nadel, welche nach Norden zeigt,unter der horizontalen Ebene, in den südlichen bemerkt mandies von der andern, welche nach Süden zeigt, und in ge-wissen Gegenden der Erd- und Meeresoberflache behalt diemagnetische Nadel eine horizontale Richtung. Diese Nei-gung ist eben so, wie die Abweichung, zu gleicher Zeit nichtüberall gleich groß, und wird auch an einem und demselbenOrte mit der Zeit veränderlich beobachtet. Der Neigungs-winkel der nördlichen Seite der Magnetnadel unterm Hori-zont war zu Berlin im Jahr 1755, im Jahr 176972^°. Ohngefehr um diese Zeit fand man denselben zuBasel 71^°; zu Petersburg zu Umba in Lappland755°; zu p-moi 775°; zu Rola 7 ?z°; zu Paris im Jahr177z 71° 2^. Es sind aber erst in wenigen Gegenden desOceans hierüber genaue Beobachtungen angestellt. Beyder Schiffahrt braucht unterdessen diese Neigung nicht be-kannt zu seyn, dann der Seefahrer begnügt sich blos, den-jenigen Theil der Compaßnadel, welcher, so wie er unterandere Himmelsstriche kömmt, sich mehr oder weniger über