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daß die Astronomen nicht schon längstens veranlaßt worden,hieraus Folgerungen über die Austheilung der Fixsterne zuziehen. Woher ste en die Sterns der Milchstraße so sehrgedrängt, warum liegen sie in einer Zone, die von beydcnPolen in entgegengesetzter Richtung fast gleich weit entferntbleibt, und folglich Millen über den Himmel sich hinzieht?(welches letztere sich ans der iZhsten Fig. abnehmen laßt,die in zwey Scheiben ^ und v, jene die nördliche und diesedie süoliche Halbkugel des Himmels vorstellt, die Lage undGestalt der Milchstraße abbildet.)
§. 752. Hierauf laßt sich folgendes antworten: DieSterne der Milchstraße sind höchst wahrscheinlich in Verglei-chunq mit den übrigen nicht wirklich naher beysammen,wie es scheint, sondern sie stehen daselbst in den unergründ-lichen Tiefen des Weltraums in langen Reihen hinter einan-der, und erscheinen uns folglich deswegen mehr angehäuft,als in andern Gegenden, wo wir die Stellung der SterneMehrentheils der Flache nach leben. ohngefehr eben fo, wiediejenigen Bäume in einem Walde, welche wir in Alleenhinter einander sehen, enaer beysammen, als die zur Seiteneben uns stehenden, sich zeigen. Die sämmtlichen Fix-siernensysteme mußten hiernach, wieFig. 138 bcyläufigab-bildet, nickt srchänsch, sondern in einer um c sehr abgeplat-teten linsenförmigen Figur aufgestellt seyn, so, daßder Umfang ihrer größten Ebene wäre, und machen zusam-men die Milchstraße aus, in welcher unsere Sonne in derGegend von e unter Millionen anderer Sonnen schwebt,und in großen Entfernungen wie sie als ein Stern glänzt.