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2 (1793)
Seite
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( 7-4 )rkngsie Unrichtigkeit in der hiebey zum Grunde liegendenTheorie der Aberration, Nutation, Vorrückung der Nacht-gleichen, Refraction ic. kann, wenn sie gleich in Absicht aufdiese Theorie selbst in gar keine Betrachtung kommt, den-noch verursachen, daß die ganze Parallaxe, weil sie so äus-serst geringe ist, verschwindet. Sie erfordert also Beobach-tungen, wobey sie sich ganz allein und ohne Beymischungvon Aberration oder irgend einer Correction zeigt. SchonTobias Mayer schlug deswegen vor, sich hiezu der Dop-pcltsterne zu bedienen, und Hr. Hörschel hat das Verdienst,diesen glücklichen Gedanken erneuert und diese sinnreiche Me-thode wieder in Gang gebracht zu haben *). Er fand anden Doppeltsternen vielleicht das einzige Mittel, zu der wich-tigen Kenntniß von der geringen Parallaxe der Fixsterne zugelangen. Denn zwey Sterne, die im Weltraum von un-serm Sonnensystem ans gesehen, fast gerade hinter einanderstehen, und daher nur wenige Secunden von einander ent-fernt sich zeigen, werden durch alle jene kleine Ortsverbesse-nmgen der Nesraction, Aberration, Nutation :c. auf einer-lei) Art verrückt, so daß ihr scheinbarer Abstand dabey durch-aus nicht verändert wird, sie mögen gleich weit oder sehrungleich von uns entfernt seyu; im erster« Fall würde aberauch die Parallaxe beyde gemeinschaftlich gleichviel verschie-ben, und demnach der scheinbare Abstand unverändert blei-

*) S, dessen Abhandlung 0n rbs ? srsllsx ok ckc?ixeä wo-von eins Ueberseyung in den von mir herausgegebenen Schrö-terschen Veyträgen zu den neueste» astronomischen Entdeckun-gen, Berlin, z. 17s« steht.