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2 (1793)
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Richtung desselben von Nordwest nach Südost, und ammerklichsten, wenn der Mond beym ^ steht. Der Mond-schatten beschreibt übrigens keineswegs einen Bogen vomgrößten Kreise der Erdkugel, sondern jedesmal eine beson-ders gekrümmte Linie, deren convexe Seite gegen den be-nachbarten Pol der Erde liegt, und die schlangenfvrmig wird,oder eine doppelte Krümmung hat, wenn er durch den Ae-qugtor geht.

§. 668. Ucberhaupt ist im Allgemeinen von den Fin-sternissen noch folgendes zu merken. Ihre Berechnung, so-wohl der vergangenen, als zukünftigen, wird, wie schonoben erwehnet, nach den Sonnen- und Mondtafeln ange-stellt, und ist mehr mühsam als schwer *). Die Anzahlder Finsternisse in einem Jahr kann bis 7 gehen, und als-dann treffen dieselben im Januar, Julius und December ein,Es müssen jährlich wenigstens zwey Sonnenfinsternisse ein-fallen, weil die Sonne allemal nach 6 Monaten in die Nach-barschaft der Mondknoten kömmt. Je größer die Sonnen-vder Erdfinsternisse in einem Jahre find (aus dem Mittel-punkt der Erde betrachtet) desto kleiner werden die Mondfin-sternisse, Die Neumonde, welche vor und nach einer tota-len Mondfinsterniß vorfallen, bringen gemeiniglich Son-nenfinsternisse mit. Wenn aber ein Neumond gerade im 5Z

* ) Lambcrc hat zu dieser Art astronomischer Rechnungen in derBeschreibung seiner allgemeinen ecliprischen Tafel und indem zweylen Theil seiner Beiträge zum Gebrauch der Ma-thematik deutliche Anweisungen gegeben, und solche für Lieh»Wer abgekürzt und erleichtert,