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2 (1793)
Seite
613
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totalen Bedeckung der Sonne (§. 46z.) und geht im Au-ge nblick derselben in eine sonderbare Dunkelheit in der At-mosphäre, die weder der vollen Nacht, noch einer schwachenAbend« und Morgendämmerung gleicht, über; die kennt-lichsten Fixsterne, und besonders die Planeten, kommen boyheiterer Luft zum Vorschein. Es erfolgt eine starke Ab-kühlung der Luft, die Thierc begeben sich zur Ruhe :c.End-lich ist von dem Wege des Mondhalbschattens über die Erd-oberfläche noch zu merken, daß derselbe um die Zeit derSommer- und Wintersonnenwende dem Aeguator fast pa-rallelliegt, und sich nur etwas nordwärts wendet, wennder Mond beym 5Z und südwärts, wenn er beymist. ZurZeit der Frühlings Nachtgleiche läuft der Schatten vonSüdwest nach Nordost, und der Winkel mit dem Aequatoroder dessen Parallelen ist am größten, wenn der Mond beym5^ ist; um die Zeit der Herbsinachtgleiche hingegen geht die

') Auch erscheint gewöhnlich währrnd der totalen Verdunkelungein leuchtender Ring um den Mond, wie unter andern Hr. deNlloa auf dem M^er dem Cap Vincent gegen über bei) der da-selbst 4 Mi», lang dauernden totalen Sonnenfinsterniß am-^enInn. 1778. (S. Beel. Sphemeriden 1781 Seite 161) beobach-tete, dessen Entstehung von der Atmosphäre des Mondes her-geleitet wird. Uebrigens zeigt sich der dunkle Msndrand sehrscharfauf derSonnenscheibe,«nd ohneSpur eines Monddunstkrei-ses. Allein eins Inflcxion ober Beugung der Lichtstralen amRande des Mondes, die von einer geringen Brechung dersel-ben in seiner Atmosphäre entsteht, haben die Astronomen zubeobachten geglaubt. Hr. du Sejsur berechnet, daß dadurchder Halbmesser des Mondes auf der Sonne um z" verkleinert«ird.

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