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der Halbschatten des Mondes. Steht der Mond geradein mit der Sonne in 1 und mit 5 und 1° genau in einerEbene, so fallt sein wahrer Schatten auf 2, woselbst dieSonne total verfinstert erscheint. Der Haldschatten aberbreitet sich um denselben in dem kreisförmigen Raum rrec»auf der Erdoberfläche aus. An der äußersten Granze des-selben scheinen sich die Ränder der Sonne und des Mondesnur zu berühren; so berührt von n aus betrachtet, der öst-liche Mondrand m, den westlichen Sonnenrand I;-von 0aus der westliche Mondrand I den östlichen Sonnenrand X;von e und dessen gegenüberliegendem Puncte wird dies fürdie nördlichen und südlichen Ränder beyder Himmelskörperstatt finden. Demnach ist zu der Zeit da der Mond in Lsteht, nur in dem beschatteten Raum -reo 2 und sonst nir-gends eine Sonnenfinsterniß auf der Erde sichtbar, unddiese erscheint immer größer, je näher man dem Mittel-punkt 2 kömmt *). Die Größe der Sonnenfinsterniß wirdgleichfalls in Theilen ausgedrückt, deren der Durchmesserder Sonne 72 hat, und werden solle genennt **).
§. 641.
') Wenn der Mittelpunkt des Halbschattens 2 mitten ans die er-leuchtete Halbkugel der Erde fallt, so hat der Halbschatten dieGestalt eines Kreises; fällt 2 hingegen an der Seite als zwischenöw und Kn, so wird der Halbschatten länglicht, und nimnwaufder gegen deil Mond schräge liegenden Erdrundung einen größernRaum ein, wie leicht zu begreifen ist.
Es findet aber bey dieser eingeführten Eintheilung der Sonnen-scheibe in 6 eoncentrischen gleich weit von einander liegendenKreisen kein Verhältnis' der wirklichen Größe der Bedeckung derSonne vom M »ni >e statt, dir Sonnenscheibe ist z. B. noch nicht