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§. 642. Wenn die Sonne bey einer Finsierniß von deLErde am entfernteren und der Mond in seiner Erdnahe ist,so übertrist der scheinbare Durchmesser des Mondes denDurchmesser der Sonne 2 Min. 7 See. und es zeigt sich un-ter 2 eine totale und centrale Sonnensinsterniß, derenDauer auf Z Min. 41 See. gehen kann und die größtemögliche ist, weil alsdann der wahre Mondschatten da, woer die Erde trist, die größte Breite hat. Erscheinen dieDurchmesser der Sonne und des Mondes gleich groß, soberührt genau die Spitze des wahren Mondschattens dieErde, und es zeigt sich unter 2 eine totale und centraleSonnensinsterniß von augenblicklicher Dauer. End-lich wenn der scheinbare Durchmesser des Mondes kleiner alsder Durchmesser der Sonne ist, wie dieses die mehreste Zeitstatt findet, so kömmt die Spitze des wahren Mondschat-tens nicht bis zur Oberfläche der Erde herab, und in 2 er-scheint der Mond mitten vor der Sonne, so daß er von der-selben einen Ring um sich unbedeckt laßt, daher heißen dieseArt Finsternisse ringförmige. Die Breite dieses Ringes istam größten, wenn der Mond in seiner Erdferne und dieSonne in der Erdnahesteht, und tragt 1^ Min. aus, in-dem alsdann der Monddurchmcsser um etwa z Min. klei-ner als der Durchmesser der Sonne ist.
§. 64z. Der Mond bewegt sich von Westen gegen Ostettoder in Fig. 117 von nach L, und die Erde dreht sich nach
zur Hälfte verfinstert, wenn die Verfinsterung auf 6Zoll cmgegs,den wird, fondern der Mond berührt alsdann nur den MittelMick der Sonne.
ÖS