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2 (1793)
Seite
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durchmesset snbtrahiren und dann auf eine ähnliche Art mitdem Dreycck LL? wie oben verfahren *). Die Zeitdauerim Zunehmen zwischen einer z.B. dreyzölligen und der größ-ten Verfinßerung vi der im Abnehmen gleich. Bcy tota-len Fmsternlssen ist beym völligen Eintritt des Mondes,in dem Dreyeck LI.? die Seite L? m dem Halbmesser desSchattens, weniger dem Halbmesser des Mondes, woraussich dann die halbe Dauer der totalen Verdunkelung undfolglich auch der Anfang und das Ende derselben findenläßt. Die Größe einer solchen Finsierniß zur Zeit des Mit-tels ergiebt sich, wenn man den nächsten Abstand des Mond-randes vom Nande des Erdschattens in Zolle des Mond-durchmessers verwandelt, zu 12 Zoll addirt.

§, 637. Die Mondfinsternisse sind allen Ländernder Erde, denen der Mond wahrend seiner Verdunkelungüber dem Horizont sieht, in gleicher Größe und in glei-chen Augenblicken sichtbar, nur mir dem Unterschiede,daß sie indeß nach der ve schiedenen Lage ihrer Meridiane,frühere oder spatere Nachtstunden zahlen. Der Mond ver-liert wirklich sein Licht im Erdschatten, und so muß erallen Völkern, die ihn alsdann sehen können, verfinstertsich zeigen, ohngeachter ihrer ungleichen Stunden, und daßsie diesen Himmelskörper seiner Parallaxe wegen in verschie-denen Puncten am Firmament bemerken, folglich dienen die

') Statt der Beobachtung, wen» einzelne Zolle oder der ??te,6ste, 4te u. s. w. Theil des Mondes verdunkelt erscheint, hatmau i» neuer» Zeiten den Ein- und Austritt der merkwürdig-ste» Mvndflecke gewählt.

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