d.ä in dem großen Platonischen Jahr (Z. 219.) eine ganzeUmdrehung gemacht haben wird, so haben die auf jener Li-nie liegenden Puncte 0° V und 0? ^ mit derselben rück-wärts oder von Osten gegen Westen den ganzen Kreis derEcliptik scheinbar vollendet. Oder die Erde sey nach Fi-gur 69. am 2isten December im ^s, so ist ^ V dieAeguinoctiallinie, und die Ebene der Erdaxe sZ 5 geht durchdie Sonne. Nachdem nun die Erde durch 5^, nx>, ^ng, u. s. w. ihren Lauf halt und nach Vollendung ihrerBahn wieder im S anlangt, ist jene Linie durch die west-liche Verrückung der Ebene der Erdaxe von 50 See. ausG 8 nach 6Z p um eben so viel aus ihrer parallelen Lagegewichen, und liegt nun nach nm. Das Solstitium imsZ muß also früher einfallen, indem schon vor dem PunctÄ oder vor der Zurücklegung von 360° S ? wieder durch dieSonne geht.
§. 608. An eine Erklärung der Ursache dieser äußerstlangsamen Zurückweichung derAequinoctiallinie, eigent-lich aber der Umdrehung der Erdaxe um die Axe ihrer Bahnhatte vor Newtons Zeiten sich niemand gewagt, und die-ser berühmte Mann selbst lvßte dies schwere Problem nichtvollkommen auf, welches erst den neuern Geometern d'Alem-bert, Euler und Simpson glückte. Jetzt ist man völligüberzeugt, daß diese jährliche geringe Verrückung der Erd-axe eine Mirkung der anziehenden Rrast ist, welchedie Sonne und besonders der Mond auf die sphäroi-dische Gestalt der Erdkugel äußert. Da man aus derKenntniß dieser Gestalt, der Lage der Erde im SotMNsy-