Druckschrift 
2 (1793)
Seite
517
Einzelbild herunterladen
 

( 5'7 )der Sonne wirkt nun im neuen und vollen Lieh t n ach k, IN 8also mit der Erde in einer Linie auf den Mond, um die Zeitder Viertel aber in y und ll. nach einer schrägen Richtungund besonders in a und d, wo Linien aus der Sonne zurMondbahn Tangenten an derselben werden. Nun key derMond in m, so ist m 5> seine Entfernung von der Sonneund m I' seine Entfernung von der Erde, und es ist klar,daß hier der Mond mehr gegen die Sonne eine Schwerehat, oder von derselben starker angezogen wird, als dieErde, und zwar nach den vorhin beygebrachten Gründenin dem Verhältnis; wie 81 ^: 8 m ^ Durch diesen Zug derSonne muß also die Schwere des Mondes gegen die Erdevermindert werden. Allein eben dies findet auch in der nem-lichen Größe statt, wenn der Mond weiter von der Sonnewie die Erde, in dem Puncte i seiner Bahn unter einemgleichen Winkel mit der Syzygienlinie steht, denn um ssviel hier die Schwere der Erde gegen die Sonne größerist, um eben so viel wird die Wirkunz der Schwere desMondes gegen die Erde vermindert, und daher muß sichin beyden Standen der Mond von der Erde etwas entfer-nen.

§- 594- Man verlängere die Linie m 8 dergestalt, daßsich m o zu ? 8 verhalte, wie die Schwere des Mondes ge-gen die Sonne, zur Schwere der Erde gegen die Sonne,also wie L ^ ^: 8 m ^ Mg o ziehe man o u parallel mit8? und mache ou 81', ferner ziehe man in n und dannm iv parallel mit 1 8 und mit derselben und n u gleichlang, endlich o so ergiebt sich das Parallelogramm uo

Äk Z