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einer geraden Linie nach der Richtung des anfangs erhalte-nen Stoßes mit gleicher Geschwindigkeit fortbewegen, wennihn nichts daran hindert. Ohne eine äußere Ursache fängtkein Körver an sich zu bewegen, ist aber diese Bewegungeinmal erfolgt, so findet sich in dem Körper selbst keinGrund, der dieselbe stören sollte, kömmt er also zum Still-stände, so ist abermals eine äußere Ursache vorhanden, sonstwürde er die Bewegung unaufhörlich fortsetzen. Wenn fer-ner 2) ein Körper von zweyen Kräften, die nach verschiede-nen Richtungen unter einem gewissen Winkel auf ihn wir-ken, zugleich gelrieben wird, so befolgt er die Diagonallinieeines Parallelogramms in eben der Zeit, da er die Länge einerder Seiten desselben von einer jeden Kraft besonders zurück-gelegt haben würde. Es sey Fig. 104 ein Planet in ? undhabe ein Desireben erhalten, nach der Richtung ?(ZK fort-zulaufen, so wird er nach dieser ursprünglichen und eigenenBewegung, seinen Weg geradelienigt und mit gleichförmi-ger Geschwindigkeit fortsetzen. Legt er nun z. B. 1>(Z ineiner Minute zurück, so muß er um eben so weit, nemlichvon (Z nach k in der folgenden Minute kommen w. Nunwirke aber die anziehende Kraft der Sonne 8 auf ihn, nachder Richtung (Z5 und mit einer Stärke, welche (Zr aus-drückt, so wird der Planet von,seiner eigenen Bewegungund dieser Wirkung der Sonne zugleich getrieben, so wenig(ZK als (Z?» sondern (ZV nemlich dieDiagonallinie in demParallelogram (ZK V V beschreiben, dessen Seiten (ZK, und(ZV die Größe jener Kräfte andeuten, und folglich nach ei-