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herum die Bahn von der Circulrundung am meisten ab-wich und abgeplattet war. Kepler zog hieraus die wich-tige Folge, daß die Marsbahn eine ovale oderlänglichrc Gestalt haben müsse. Nachdem er nuneine Ellipse, als die einfachste und regelmäßigste un-ter allen Ovalen für die Gestalt der Marsbahn an-genommen, trafen die Berechnungen der Oerter undEntfernungen des Mars mit der Beobachtung genauzusammen, und bestätigten die Nichtigkeit dieser Vorausse-tzung. Hierauf wurde schon von Kepler und in der Folgeauch von andern Astronomen durch viele angestellte Unter-suchungen außer Zweifel gesetzt- daß alle Hauptplaneten,wirkliche Ellipsen im Iveltranm beschreiben, dereneiner und gemeinsamer Hrennpunct der Mittelpunetder Sonne ist, welches schon vom §. 418 bis 4 6 erklärtworden. Es lassen sich diese cll.ptische Lauf-ahnen nicht al-lein aus Beobachtungen erkennen, sondern auch aus denGesetzen der allgemeinen Anziehungskräfte im Sonnensy-stem beweisen, wie nachher vorkommen wird.
§ 554. Es ist bereits im §.414. die aus vielen Be-obachtungen gefundene Excentricirät der Planetenbah-nen in solchen Theilen angesetzt, deren der mittlereAbsland der Erde von der Sonne 10000 hat, und hier-nach ist die kleinste, mittlere und größte Entfernungder Planeten von der Sonne, angegeben. Wie dieseverhältnismäßigen Entfernungen selbst gefunden sind, wirdim folgenden §. gezeigt. Nimmt man aber die mittlere Ent-fernung eines jeden Planeten von der Synne, oder die Hai-