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2 (1793)
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Nun sind in dem Dreyeck kl cl 2, zwey Winkel und die Sei-te aL bekannt, woraus sich sehr leicht nach §. zz. I. die Hey-den Entfernungen des Mars von der Erde 2 kl und LKlfinden lassen. Endlich ist in dem Dreyeck Kla8, Kl2 und28 so wie Kl 2 8 bekannt, wodurch die gesuchte Entfernungdes Mars von der Sonne 8 kl, imgleichen der Winkel kl 8asich auf vorhin nachgewiesene Art ergiebt; wird nun kl 8azur heliocentr. Lange der Erde in 2 addirt, so kömmt dieverlangte heliocentrische Länge des Mars in KI, Diese Me-thode diente Kepler» zur Erfindung verschiedener Abständedes Mars von der Sonne, und erbrachte endlich die Excentri-citat der Marsbahn heraus. Der Abstand des, Mars in derGegend seiner Sonnenferne fand er 166780 und in der Son-nennahe IZ8Z00, folglich die mittl. Entfernung 152640 unddie Excentricität 14140.

§. 55z. Als hierauf Kepler die Marsbahn circularFig. 75. mit dem Halbmesser 152640 ci- voraus-setzte und die Excentricität derselben uc zu 14140 annahm,ließ sich leicht in dem Dreyeck ncr, in welchem nc, cr undder Winkel rnc m den Abstand des Mars vom Apheliooder der Apsidenlinie die Seite n r oder die wahre Ent-fernung des Planeten von der Sonne finden, und auf eineahnliche Art wurden mehrere wahre Entfernungen gefun- >den. Der Erfolg zeigte nun, daß die beobachteten Entfer-nungen kleiner ausfielen, als die nach der Kreishypotheseberechneten, und zwar wurden die Unterschiede immer grö-ßer, je näher die Beobachtungen den Gegenden der BahnKey 2 und k> lagen. Dies zeigte augenscheinlich, daß dort