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Sterngruppen und Nebelmassen des Himmels
Entstehung
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daS Instrument zu uderladen. Doch kam dasselbe bald außer Ge-brauch, da der große Spiegel matt wurde. Die meisten seinerbewunderungswürdigen Entdeckungen am Himmel hat er mit demMüßigen Telescope gemacht, das zugleich sehr bequem zum fort-gesetzten praktischen Gebrauche war.

Der berühmte deutsche Optiker Fraunhofer, den einviel zu früher Tod der Wissenschaft in der Blürhe seiner Jahreentriß, gab den von ihm verfertigten Refractoren (Fernrohrenmit Glaslinsen) den Vorzug vor den Reflectoren (Fernrohren mitMetallspiegeln), weil nach seiner Meinung, dieSpiegelviel mehrLicht absorbiren sollen, als bey dem Durchgange der Strahlendurch die Objecrivlinse der achromatischen Fernrohre verloren geht.Der jüngere Herschel aber ist der entgegengesetzten Ansicht undbehauptet, daß die Metallspiegel nur den dritten Theil deS auf-fallenden LichteS absorbiren. Nach dem Letzten sind die Refractorenden Reflecroren erst dann gleich zu achten, wenn die Öffnung derersten der ^te Theil der Öffnung der Spiegel Key dem zweytenist. So würde also dem Herschel'schen Spiegeltelescope von 2l)Fuß Focallange und IL Zoll Öffnung ein Refractor erst danngleich kommen sollen, wenn die Öffnung deS letzteren 15^ Zollim Durchmesser betrüge, eine Große deS ObjectivglaseS, die nochkeiner unserer Optiker erreicht hat. Der größte Refractor, denwir näher kennen, ist der, welchen Fraunhofer für die Stern-warte in Dorpat gemacht hat. Er hat 13^ Fuß Focallange und') Par. Zoll Öffnung und die dabey angebrachten Vergrößerungengehen nur bis 6Ll) mit einem Durchmesser des Gesichtsfeldes von2-?- Minuten.