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Architektonisch-historische Berichtigungen und Zusätze zu der Klein'schen Rheinreise
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stoßenden Thcile, nämlich soweit deren Mauerwerk ans Bruch-steinen desteht. Daß den, so sey, geht deutlich aus den Wor-ten des Gclenius") hervor, dessen Zeugniß hier um sozuverlässiger ist, da sein Bruder Dechant des Stiftes war,welchem die Kirche angehörte. Auch CäsariuS, welcherseine Diulogl 1222 schrieb, erzählt B. 8. C. KZ., wie einreicher Mann, dessen Namen er nennt, als er von je-nem Brand gehört, bei sich erwogen, daß Sünde zwarvon großem Gewicht sey, schwere Werkstücke aber dennochvon größerem; wenn er also dergleichen zu dem neuen Bauder Kirche schenke, demnächst beim letzten Gericht die heiligenApostel solche in die Wagschale seiner guten Werke legen unddiese hierdurch die andere, mit seinen Sünden belastete auf-schnellen müsse. Er habe nun sofort eine ansehnliche Ladungsolcher Werkstücke auf die Bausteile geschafft und diese seienauch bei dem Bau zu dessen Fundamenten verwendet wor-den. Selbst dieser Bau scheint im Schiff noch eine Holz-decke gehabt zu haben, indem man bei Errichtung der Gewölbedie einfachen Pfeiler mit Pilastern und Säulen verstärkte, wiedies bei einiger Aufmerksamkeit unzweifelhaft erkannt werdenkann. Nach einer Inschrift auf einem nicht mehr vorhandenenSarcophag mit Reliquien der heil. Ursula im Chor dieserKirche, wäre solche I2lb überwölbt worden; dies möchte jedochnur von den Gewölben dieses ChorS zu verstehen sepn, da dieübrigen jünger zu sepn scheinen.

S. 237. St. Cunibert (b. B. Taf. K772) ist für die

riiniin opus, sed recentius post incendiuin lpiod sub ^dolplio

civil! magnitudine ^oloniuo. Köln, 1645 S. Bei dem Lesendieses Hauptwerks über alle dortigen Kirchenbauten bedauert manzweierlei: einmal den Mangel aller und jeder Baukritik, indemGelen überall, wo seine Archive kein jüngeres Datum einesGebäudes klar aussprechen, das ältere ohne weiteres für dasselbeannimmt. Mehr aber noch schmerzt es, wenn man die Beschrei-bungen der ungeheuren Masse von Kunstschätzen ließt, welche diedortigen Kirchen besaßen, und nun nur allzugut weiß, wie undauf welche schnöde Weise alles das verloren gegangen.