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zähle» dürfte, deren beste» Willen »nd regsten Eifer für allesEnte niemand verkennt, und deren Herrschers»»»» vor allengleichzeitigen sich durch einen wahrhast frommen Sinn aus-zeichnet. Auch Beiträge von Privaten würden gewiß nicht aus-bleiben, sobald der Wille, den Bau fortzusetzen, einmal ausge-sprochen wäre. Ist eS doch das einzig erfreuliche Zeichen unse-rer Zeit, daß bei alle dem Getreibe der verschiedenen Parteienin den, bessern Kern des Volks überall ein reiner, religiöserSinn sich immer kräftiger entfaltet. Lesen wir nicht beinahetäglich von mehr oder minder wohlthätigcn Stiftungen, jahaben wir nicht hier ganz in der Nähe es noch vor Kurzemerlebt, wie ein schlichter ehemaliger Klosterbruder fast seineganze Habe, über 33,000 Gulden, die er mühselig einem nächstachtzigjährigen Leben abgekarget hatte, zur Gründung einer Kirchein seinem heimathlichcn Dorfe, zur Stiftung einer Vikarie beieiner andern, und zur Unterstützung der Arniuth mit freudigemHerzen hingegeben, und seinem kleinen Küsterdicnst noch mitdemselben Eifer vorsteht, womit er ihn vor vier und dreißigJahren angetreten hat.
S. 234. Von dem Dombild, bekanntlich früher Altarbildin der Rathhauskapclle, heißt es in dem wenig bekanntenStädtebuch von Simon Novellanus: „Dies Jahr(ir>74)ist das NathhauS mit einer Galarey oder Moenian auss dasherrlichst verziert, von kunstreichen Meistern mit besonderemFleiß und vortreffentlicher künstiger Arbcyt auf t<> Säulen(so aus hartem schwarzem Marmor und ein, Stück gehauen)gebaut, und mit lustigen Bogen unten und oben vorhaben,hat in der mittelsten Höhe ein bequemen Spaciergang, ist nitvn merkliche Kosten folnzogen. Recht gegenüber hats ein Ca-pell, ist vor Zeiten der Juden Synagvg oder Schul gewesen,aber im Jahr Christi I42l> der Allerheiligsten Jungfrauen Mariä zuehren geweiet, Jerusalem genennet. In dieser Capell ist eineso kunstreiche gemalte Altartafel, das sie auch die hocherfah-rcuste Maler nit genugsam loben, und sich an deren mit höhe-steni Verwunderen ersettigen kunncn ". Hiernach, so wie nachde», Gegenstand des VildeS zu schließen, möchte eS wohl für