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Architektonisch-historische Berichtigungen und Zusätze zu der Klein'schen Rheinreise
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errichtet, hat noch Spitzbogengewölbe mit Nippen, letzterejedoch auf römischen Wandpfeilern stehend.

Oberbreisig S. 179. Die gedachte Inschrift, nnr in einen,geistlichen Spruch bestehend, findet sich auf der Sockelbede-ckung der beachtenswertsten Kirche, die ein Seitenvortal be-sitzt, welches mit einen, arabischen d. h. einen, über den Halb-kreis fortgesetzcn Kreisbogen geschlossen ist, eine Abseite mitNischenförmigen Arkaden, einen Männerchor über der nörd-lichen und Pfeiler, deren Kämpfer nach dem lcsbische» Stabprofilirt sind, welcher überhaupt i» den Gliederungen unsererhiesigen Bauwerke nicht selten vorkömmt.

Leubsdorf S. 179. Die kleine Kirche ist nicht ganz ohneBedeutung, mehr jedoch das kleine alte Burghaus mit denEckthürmchen, dessen ganz erhaltenes Innere einen deutlichenBegriff gibt von der übergroßen Bescheidenheit der damaligenRitterwvhnungen.

Dattenberg S. 180. Auf dem romantischen Wege vomRhein über Dattenberg nach Leubsdorf liegt zwischen letzteremein kleines Plateau, welches als eine treffliche Baustelle füreine alterthümlicho Villa mit einer herrlichen Fernsicht empfoh-len zu werden verdient.

Sinzig S. 181. Die Kirche (bei Boisseröe Taf. 53^-55) nicht in, deutschen, sondern dem besten UcbcrgangSstil er-baut, erfreut sich einer besonders günstigen Stellung. Wahr-scheinlich, wie so viele andere, erbaut nach dem gedachtenKriege zwischen Otto und Philipp, wo die Stadt verbranntwurde, besitzt sie in ihren Massen wie Einzelheiten recht vielSchönes. Eine kleinere einfachere in dem benachbarten Hei-mersheim an der Ahr zeigt eine auffallende Aehnlichkeit mitderselben. Zwei Stunden weiter zu Ahrweiler steht einegar herrliche Kirche mit dreifache», Chor, errichtet zwischen1245 und 74 von Gottfried von Blankenheim, dem 35.Abt von Prüm. Die Stadt Sinzig war zur Zeit bedeutend.Die fränkischen Könige hatten ein Palatium dort, welches bisIiw noch zuweilen bewohnt wurde; auch bewilligte Kaiser