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Architektonisch-historische Berichtigungen und Zusätze zu der Klein'schen Rheinreise
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sche Abfluß dos Sees wurde schon von dem zweiten Abt Ful-bertus (s 1177) angelegt. Beim Verkauf der Abtei wurdedas Eigeuthum der Kirche vorbehalten, für ihre bauliche Unter-haltung wird gesorgt, soviel die Mittel gestatten; es wäre sehrzu wünschen, daß vor allem eine gehörige Abwässerung vorge-richtet würde. Ihr Maugel hat bereits bedeutend geschadet;die Seitcnmanern sind etwas übergewichen, und das Gewölbezeigt, wenn auch schon alte, doch in neuerer Zeit erweiterteNisse. Indessen möge solches am Ente auch einstürzen, soverdiente die Kirche darum nicht minder die sorgfältigste Pflege.

Ahcinrrk S. 178. Die Warte ist nicht römisch, mit 7 F.starken Mauern aus Fels gegründet, nicht sonderlich kühn, undnicht<>, sondern leider nur 65 F. hoch. Das alte Mauer-werk, theils älter, thcils neuer, wie die Zerstörung der BurgNheincck nach ihrer Eroberung im I. 1150 durch Kaiser Con-rad, war in so schlechtem Zustand, die darauf gesetzte Kapelleso baufällig, daß Alles abgebrochen, ja der letzte Stein ausdem Fundament gerissen werden mußte. Für die Kapelle wareS Schade, obschvn sie im Innern nach dem Brande von 1784abscheulich modernisirt worden; die neue wurde indessen imAeu-ßern der alten getreu nachgebildet, bis auf die Krönung des Unter-baues, jenen an der Chornische, und die Bvgenstellung mitallem, was über derselben steht. Wem vielleicht der rundeGiebelschluß an der Nheiufronte des Neubaues Scrupel erregt,der wird ersucht, zu bedenken, wie ein Bogenschluß beim Bo-gonstil ganz conscquent erscheint, auch dieselbe Giebclform ander Domkapelle in Goslar vorkömmt.

Ahcinbrrchi S. 179. Die gespaltene Thurmspitze der Pfarr-kirche hat Aehnlichkeit niit jenen an St. Gereon zu Köln; dieganze Westseite dieses Thurms ruht auf einem ungeheureneichenen Balken über der Ehorwölbung. Die Kapelle dicht amRhein zeigt in ihrem hübschen Innern eine sehr nette ge-wölbcförmige Heizdecke, die sich ehrlich für das giebt, wassie ist.

N-rdcrhrcisig S. 179. Am untern Ende sieht ein klei-nes, aber ganz achtes Stück Nömermauer. Die Kirche 171S