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Engers S. 100. Das Deckengemälde im Schloßsaal ausder älteren besseren Zeit des Hofmalers Zick ist sehenswcrth,sowie die herrliche Aussicht auf dem Balkon. Das dortigeGewächs- und Treibhaus mit gußeisernen Fenstern, auch letz-teres mit eiserner Nachrüstung durch den Verfasser 1821 er-baut, haben gegen 8300 Rthlr. gekostet.
Das erwähnte Mauerwerk, die Fundamente eines 50 F.langen 30 F. weiten Gebäudes scheint bei der schlechten Ar-beit und dem Mangel der Ziegel eher der hier gestandenenBurg, wie einem römischen Gebäude angehört zu haben.Johann Philipp von Neiffenberg, in den elutig. 8-r^-von«., und nach ihm Andere, z. B. Schreiber, machten cSzum Widerlager einer römischen Rheinbrücke.
Neuwied S. 102. Die hiesige Sammlung römischer Al-terthümer ist besonders reich an kleinen Geräthcn, Werkzeugenund dergleichen Gegenständen. Auch angebrannte Waizenkör-ner finden sich darunter, die noch völlig genießbar sind.
Andernach S. 107. An der bei Boisseröe Taf. 44 bis43 abgebildeten Kirche ist der nördliche Chortburm offenbarsehr viel älter, wie die übrige Kirche; er mag von jener frü-hern übrig seyn, welche unter Ludwig dem Kinde 008 er-baut worden seyn soll, und wahrscheinlich in dem oft gedachtenKriege zwischen Otto und Philipp ilgg mit der Stadt zer-stört wurde. Die jetzige mag also zu Anfang des 13. Jahr-hunderts errichtet seyn, vielleicht von Erzbischos Johannvon Trier, welcher 1212 das Patrvnatrecht derselben erkaufte,sowie auch später Kaiser Friedrich Iii. 1475 einen Altar undeine Messe darin stiftete. Das Gewölbe über dem Schiffträgt drei Wappen: das städtische, kaiserliche und jenes deskölner Erzbischofs Hermann IV. (ff 1508), es ist daher un-zweifelhaft aus dieser Zeit, obschon man es für älter halten
Da die einzelnen Blätter des genannten Werkes zu haben sind, soschien es nützlich, ihre Zahl uberall beizusetzen, damit der Leserhierdurch erfahre, von welchen der rheinischen Bauwerke dcrt Ab-bildungen exisiircn.