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Architektonisch-historische Berichtigungen und Zusätze zu der Klein'schen Rheinreise
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besucht von Childebert 585, Thevdorich 721, Kurl demGroßen, seinem Sohne Ludwig 823 und 836, welcher hierZusammenkünfte mit seinen Söhnen gehalten, und den Söhnenin den Jahren 842, 48 und 60. Bis zu dem hiesigen Castell undnicht weiter, kommen die Normannen 882, und hier entlaßt Karlder Dicke sein Kriegsheer nach gemachtem Frieden. Im Jahr842 Lothringen zngetheilt, kömmt eS mit diesem abwechselndan Deutschland und Frankreich, bis eS ersterem verbleibt undKaiser Heinrich Ii. alle seine hiesigen Regalien (1018) demErzbischofe Poppo von Trier schenkt. Im Jahr i>82 erhal-ten die Burger von dem Zoll 60 Mark zur Unterhaltung derStadtgebäude; 1240 war die Stadt noch ohne Mauern; diesewerden 1262 begonnen von Erzbischof Arnold, 1254 von derStadt fortgesetzt, 1250 wird das in der Stadt hierzu erhobeneAngeld, eine Art Accise, bestätigt, unter Erzbischof Heinrich(reg. 1260 86) endlich die Stadt, wie es heißt, vollendsumbmuyrt, wozu 1276 eine neue Ungeltsauflage gemacht,vom Domcapitel auf 6 Jahre bestätigt, allein über 12 Jahrelang erhoben wurde. ErzbischofHeinrich beginnt zur selbigenZeit einen Burgbau (das jetzige Fabrikgebäude an der Mvsel-brücke). Darüber entstand 1280 ein Aufruhr; die Bürger wur-den zwar bezwungen, aber durch gewählte Schiedsrichterdie Sache dahin entschieden, daß beide mit ihren Befestigungenfortfahren dürsten. Derselbe Streit und Vertrag wiederholtsich 1324. Schon 1267 geschieht Erwähnung eines Siechhau.seS außerhalb der Stadt. Im Jahr >30l verbindet sich diesemitBonn, Andernach, Boppard lind Oberwesel zur wechselseitigenHülfe, und 1304 1334 werden ähnliche Bündnisse geschlossen,wieder 1353 mit Köln. Bonn, Andernach und Oberwesel, wo-nach Köln 3000 Mann und Ivo Schützen, Koblenz2000, An-dernach 1000, Bonn 500 Mann, auch die letztern zusammenIvo Schützen stellen sollen, obschon es 1366 nur 658 Bürger inKoblenz gab, 63 in Weiß, 56 in Lützelkvblenz, einer ehemali-gen Vorstadt jenseits der Moselbrücke und 34 zu Neueudorf.Ein städtisches Frauenhaus wird 1450 das Haus der schönenDirnen genannt. Die Stadt zahlt dafür jährlich 3 Mark Zins