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Architektonisch-historische Berichtigungen und Zusätze zu der Klein'schen Rheinreise
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Räume, welche die Burg zur Zeit besaß, noch deutlich zu er-kennen sind, so liefert sie einen abermaligen Beweis von derBeschränktheit aller damaligen Fürstenivvhnungen. Demnachdurste sich diese Burg vor alle» andern zu einer Herstellungeignen, (d. h. im eigentliche» Sinne, wo nichts mehr undnichts anders gemacht wird, als ehemals bestanden, nichtaber eine gänzliche Umgestaltung zu einer Villa im Stile desMittelalters, wie dies bei Rheinstein unerläßlich war), da derRäume doch so viele, solche auch von hinlänglicher Größe sind,um einem einfachen fürstlichen Landsitze zn genügen, dabeiaber die Erneuerung der Zinnen auf allen Mauern und Thür-men bei der überaus günstigen Umgebung schon allein hin-reichte, das Ganze als eine der großartigsten Ritterburgendarzustellen. Eine Abbildung von Stolzenfels und Lahneckvor der Zerstörung von >689 findet sich in Matth. Me-rian's Ititli erschienener 't'oxoxraplna. .^rolUeg. tUo°»ot.Trsv. et Ool. p. 24.

St. Zohannliirclze S. 99. Der große Thurm ist älter,der kleinere verwegener Weise auf drei zweifüßige Mauern ge-setzt, jünger wie die Kirche, die während dem 40jährigen Lauseeines deulschen Prozesses über die Verpflichtung des Zehntbe-sitzers zur Unterhaltung derselben, völlig Ruine geworden. IhrChor ist von Außen quadratisch geschlossen, im Innern eineNische auf vorgewölbte Ecken gestellt. Die Uebcrwölbung derSakristei ist bemorkenSwerlh; sie besteht in einem elliptischenKreuzgewölbe, indem die Gräten Halbkreise bilden, welche nachallen vier Seiten sich geradlinig verlängern und somit dieSchilde zu Halbellipsen geworden sind. Die Männerchöre hatten,gleichwie in den Kirchen zu Ems und Vallendar nur dasDach als Decke. Ihr Alter ist unbekannt und möchte gegenIt00 zu setzen seyn, da der kleine Thurm offenbar ins Endedes t2. oder den Anfang des 13. Jahrhunderts gehört.

Koblenz S. 104. Wahrscheinlich eines der SV Kastelle,welche Drusus um das Jahr 9 vor Chr. Geburt am Rheinerbaute. Als 0«!>a>ientes genannt bei Ammianus Mar-cellinus B. i«Z. Cap. 3 (eine etwas dunkele Stelle), wird es