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sehr schöne Glasmalereien, welche 1818 verschleudert wurden;sie hat ein angesetztes Seitenschiff, wie in Bingen und Lorch,reich geschnitzte Chorstühle und einen zierlichen, mit einem Bal-dachin geschmückten Dreisitz neben dem Hochaltar, einem schö-nen Marmorbasrelicf gegenüber. Die Franziskanerkirchewurde begonnen 1626, vollendet 1662.
Maridnrg S. 89. Römisches findet sich nichts daran,und auch sonst nichts Sonderliches.
(Sberlahnltcin S. 92. Dem Westends der Kirche gegen-über ist ein altes, leider sehr beschädigtes, Basrelief eingemau-ert, daS wahrscheinlich über einem älteren Portal gestanden.Der innere Hof des Schlosses ist sehenswerth.
Äönigktuhl S. 94 Er hatte eine an den sieben Seitendes Rechtecks herumlaufende Bank, indem ans der achten sichdie Treppe befand. Seine Erbauung befahl Kaiser Karl IV.1376 den Bürgern von NhenS mit den Worten: „in demGarten und an der Stadt, wo die Kurfürsten eynen romischenKunig zu nennen, und zu welen überein pflegen zu kommen,ein Gestnels zn machen, und daß allewege bewarcn, und Hal-den ewiglich."
Stolzenfels S. 96. Die größte aller rheinischen Burgen,von Erzbischof Arnold mit von dem Stifte St. Castor inKoblenz entliehenem Geld erbaut, wurde 1436 Residenz desabgedankten Kurfürsten Ulrich von Manderscheid. Auchder genannte Erzbischof Werner hielt sich meist dort auf^);er hatte von seinem Vorfahren Cuno viele Schätze ererbt,seinem Nachfolger aber keine hinterlassen. Es ging daher dieSage, sie sepen dort vergraben. Erzbischof Johann (sis03)ließ indessen schon vergeblich darnach suchen. Da sämmtliche
kirchen und Columba zu Köln, St. Quirin in Neust, endlich i»den Lesuitenkirchen zu Koblenz, Köln, Düsseldorf, Paderborn undAntwerpen.
"> Die Limburger Chronik sagt: „Es hat dieser Erzbischof Wernereine besondere Lust auf Capellen dem Schloß, daher auch dieBrief, die von da herkommen an unser Stift, genieinlich DatumStolzenfels inHaben."
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