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sachheit bemerkenswerth. Das Kloster wurde t6Z2 von denSchweden verbrannt und erscheint bei Merlau noch als einesehr ansehnliche Ruine, die erst zu Ansang 1S00 abgetragenwurde. Etwa eine halbe Stunde aufwärts an der Nahe, zuMunster, steht eine kleine sxitzbogige Kirche mit einem stei-nernen Thnrmdach und ausgezeichneten Glasmalereien. Rochetwas weiter aufwärts bei Bretzenheim finden sich merkwür-dige Neste einer erst in den letzten Jahren verkauften, inSandsteinfclsen gehauenen Kirche nebst einigen ebenfalls darinausgemeißelten Eremitenwohuungeu.
Ehrcntrls S. 46. Wurde von den? mainzischen VicedomPhilipp von Bolanden unter Erzbifchof Siegfried erbaut, und122S von der Wittwe des Erbauers dem Erzsiift abgetreten.
Ilnutchrrg S. 49. Eigentlich Faizberg, ursprünglich nurein unbedeutendes zweistöckiges Gebäude, im Lichten 40 F.laug 20 F. tief, mit vier Stuben, konnte als Landsitz einesPrinzen natürlich nicht nach dem alten Plan hergestellt wer-den. Schreiber dieses fertigte zwei neue, wovon der größeremit einem »cu zu erbauenden Rittersaal nicht zur Ausführungkam, sondern der kleinere, nach welchem das HauS die gegen-wärtige Einrichtung erhielt, und der vordere runde Thurm ander Stelle eines alten Giebel», dein Rest eines ehemaligenhölzernen Gebäudes auf der jetzigen Terrasse, neu errichtetwurde. Auch die Ausführung geschah unter seiner Leitung bisdahin, wo das Gebäude unter Dach gebracht war; an der in-ner» Auszierung jedoch, der Krönung des neuen Thurm»,dem ThorhauS und der Zugbrücke hat er keinen Antheil.
Mrmenslnrrhe S. 60. Sie ist gar nicht uninteressant,und es ist in jeder Hinsicht sehr erfreulich, daß sie gegenwär-tig durch die Pietät Ihrer Königlichen Hoheit der PrinzessiunFriedrich, der hoch- und allverehrtcn Gemahlin» des er-lauchten Besitzers von Rheiusiciu, vollständig wieder herge-stellt wird.
Olirrdirliach S. 67. Die dortige nicht uuzierliche Kirchebesitzt eine a»S Schmiedeeisen gefertigte Kanzel.