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Beschreibung eines Reichenbach'schen Wiederholungs-Kreises, neu construirt von F. W. Breithaupt, des Heliotropen von Gauss und des Hülfs-Heliotropen von Stierlin, nebst kurzer Anleitung zur Prüfung u. Justirung, ... dieser Instrumente : mit 3 Kupfertaf.
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Feber das Reinigen achromatischer Objeclive und das Wieder hineinmachen

derselben in ihre Fassungen.

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Das Objectiv wird mittelst drei Schräubchen, welche am Rande der Fassung sind, in derselben fest-gehalten. Indem mau die Schräubchen lusschraubt, hanu demnach das Objectiv aus seiuer messingenenFassung genommen werden. Die beiden Objectivlinsen liegeu so aufeinander, dass die mehr erhabene Seitedes Crownglases gegen die hohle Seite des Flintglases gekehrt ist, (das Flintglas bat nur eiue hohle Seite,die zweite Seite desselben ist erhabeu). Da bei derjenigen Coustructiou der Objective, bei welcher alleAbweichungen so klein als möglich sind, die unmittelbar zusammengelegten Flachen der Lausen sich in derMitte berühren würden, und dadurch ein farbiger Flecken und schädliche Biegung der Gläser entstehenmüsste, so sind am Rande drei genau gleich dicke Staniolblättchen in solchen Entfernungen zwischen dasCrown- und Flintglas gelegt, dass sie 120° von einander abstehen. Diese Blättchen kleben gewöhnlich auden Glasflächen, und man muss sie am Rande des Objectivs etwas nass machen, um die Linsen leicht aus-einander nehmen zu können. Man thut gut, wenn man vor dem Auseinandernelnnen der Linsen sich die-selben am Rande bezeichnet, damit sie nach dem Reinigen wieder ebenso zusammeugelegt werden, weileine veränderte Lage manchmal einen kleinen Unterschied in der Wirkung des Objectives hervorbringenkann. Die Gläser werden zuerst mit Weingeist und einem Leinen-Tuch geputzt, nachher mit Kreidewasserund einem in Kreidewasser gewaschenen und getrockneten Leinen-Tuch, welches demnach, der Kreidewegen, etwas staubt, wodurch der Schmutz am sichersten weggenommen wird. Der Staub w'ird alsdannmit einem reinen Haarpinsel abgekehrt, und die Linsen wieder gehörig aufeinander gelegt. Man bezeichnetsich nun am Rande des Objectives drei Punkte, welche ziemlich genau 120° von einander entfernt sind, d. i.man theilt die Peripherie in drei gleiche Theile, und bringt an diesen Punkten neue, genau gleich dicke Staniol-'blättchen zwichen die beiden Linsen. Die alten Blättchen können nicht wieder gebraucht werden. Um dieneuen Blättchen bequem zwischen legen zu können, giebt man ihnen am Besten die Form ab Fig. 14.Taf. III. Man benetzt das Blättchen etwas weniges mit in Wasser aufgelöstem arabischem Gummi, und

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schiebt den vordem Th eil desselben, ac, indem mau die Gläser etwas lüftet, bis c zwischen dieselben,drückt dann an dieser Stelle ziemlich stark auf das Objectiv, so dass das Blättchen sich an beide Flächengenau anschliesst, und schneidet zuletzt, nachdem alle drei Blättchen zwischen gelegt sind, den Theil cbmit einem scharfen Messer so weg, dass am Rande nichts von dem Staniol vorsteht. Es versteht sich vonselbst, dass alle drei Blättchen gleich tief zwischen das Objectiv gelegt w'erden müssen, ohngefähr so vielals die Breite der Auflage der Objectiv-Fassung beträgt. Noch während der Gummi feucht ist, muss dasObjectiv in seine Fassung festgeschraubt werden. Man muss sich sehr in Acht nehmen, dass das Objectivnicht verkehrt in seine Fassung gelegt wird; das Crowuglas muss nämlich gegen den Gegenstand gekehrtseyn. Ein Irrthum ist aus dem Grunde leicht möglich, weil das Flinlglas eben so wie das Crowuglas auder äussern Seite convex ist, und man, wenn das Objectiv iu seiner Fassung liegt, nicht leicht erkennt,welches das Crownglas ist. Das Objectiv berührt die Auflage seiner Fassung nur au drei Stellen, derenMitte 120* von einander enfernt sind; der übrige Theil der Auflage ist ausgeschnitten, so dass er die Glas-fläche nicht berühren kann, und das Objectiv nur an den genannten drei Stellen aufliegt. Es muss dasObjectiv so in die Fassung gebracht werden, dass die Staniolblättchen genau dahin zu stehen kommen, wodie drei Auflagen sind. Der Ring, in welchem die drei Schräubchen ihr Gewinde haben, mittelst welcherdas Objectiv in seiner Fassung festgehalten wird, (der Federring) ist so ausgefeilt, dass er das Objectivebenfalls nur au drei Stellen berührt, und zwar ebenda, wo die Blättchen liegen. Die Löcher, welche fürdie Schräubchen durch die Objectiv-Fassung gehen, sind etwas länglich, und haben ihren Ort immer in derMitte zwischen zwei Blättchen. Man drückt und schraubt an der Stelle, wo ein Schräubchen ist, auf denFederring, und schraubt, während des Drückens, das Schräubchen fest, so dass das Objectiv mit demselben

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