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dies aber auch wirklich der Fall, so würde es auf die Bestimmung einesWinkels keinen Nachtheil bringenden Einfluss haben, weil zum Lüften derAlliidade und Einvisireu des zweiten Gegenstandes, selten mehr als 15 bis 20Zeitsecunden verwendet werden, wo dann unter der oben vorausgesetztenstärksten Drehung des Stativs nach der Sonnenseite 1 % 0 Bogensecunden auf dieseneinzelnen Winkel gefehlt worden seyn könnte. Denn auf diejenige Zeit, welchebeim Ablesen der Nonien und beim Einvisireu des ersten Signals verwendetwird, ist eine solche Wirkung bei dem Stativ nicht von dem geringsten Einfluss.
Fände selbst eine Verrückung des Instruments von 4 bis 5 Secuudenwährend der Zeit statt, als das zweite Signal einvisirt wird, so möchte docheine solche Differenz zu klein seyn, als dass dieselbe mit Hülfe des Ver-sicherungs - Fernrohrs zu verbessern wäre, weil sogar unter den günstigstenUmständen, und selbst von dem geübtesten Geometer mit den besten Instrumentenbei jeder einzelnen Beobachtung unbemerkt wohl öfters 6 bis 8" im Pointirendurchschnittlich gefehlt wird.
Das Versicherungs-Fernrohr fügt aber auch für sich dem Instrument einenWechselfall der Unfestigkeit hinzu, indem es unabhängig vom Kreise, derdarüber weg muss gedreht werden können, angebracht werden, und eine eigneHorizontal- und Vertikalbewegung erhalten muss. An vielen älteren Theodo-litlien berührt der Kreis in seiner Drehung die Versicherungs-Fernrohr-Vor-richtung und zieht dieses nach. Es würde daher, wenn auf ein Versicherungs-Fernrohr nicht verzichtet werden soll, vorzuziehen seyn, demselben seineStelle am Stativkopf anzuweisen, wodurch dann auch zugleich das Mittel gegebenwäre, den Betrag der Drehung des hölzernen Stativs während der ganzenMessung, durch Winkelmessung zwischen der ersten Richtung des Fernrohrs, unddem am Ende in dessen Gesichtsfeld erscheinenden Gegenstände, zu bestimmen.
9. Nachtheile der, gegen den Limbas zu tief liegenden Nonien.
Der eine bestehet darin, dass die Nonieutheile zu der bestimmten AnzahlGrade des Limbus, welche sie fassen müssen, zu klein erscheinen, und derandere, dass bedeutende Fehler beim Ablesen der Nonien selbst alsdann statt-finden können, wenn nicht beobachtet wird, dass die Gesichtslinie in derLoupegenau über den Theilstrich des Nonius, bei welchem die Coincidenz statt findet,zu stehen kommt. Nur ein geringes Seitwärtsstellen der Loupen beim Ablesen
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