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Beschreibung eines Reichenbach'schen Wiederholungs-Kreises, neu construirt von F. W. Breithaupt, des Heliotropen von Gauss und des Hülfs-Heliotropen von Stierlin, nebst kurzer Anleitung zur Prüfung u. Justirung, ... dieser Instrumente : mit 3 Kupfertaf.
Entstehung
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köpf, Fig. 10 und 12, eingesetzt, und mit Muttern B' vermöge eines Schlüsselsangezogen, wodurch dieselben eine vorzügliche Befestigung erhalten.

Bei Winkelmessuugen hat es sich nicht selten ereignet, dass ein Stativ vongewöhnlicher Höhe auf Thürnien nicht anwendbar war. Es wurde daher schonfrüher darauf Bedacht genommen in der Hälfte zusammengesehrobene Beineanzubringen, wodurch der sehr lästige Transport nicht allein beseitigt, sondernauch das Verpacken minder umständlich war. Indess geschah diese Verbindungbisher durch ein blosses einfaches Zusammenschrauben, was keine genügendeFestigkeit gewähren konnte. Es überwog also der Vortheil dieser Einrichtungden Nachtheil keineswegs. Daher wurde auch dieselbe alsbald verworfen,und sich mit einfacher Art beholfen, bis in dieser Hinsicht die nachbeschriebenevon mir geschehene Verbesserung au demselben bekannt wurde. Fig. 12 zeigtdie Verbindung im Durchschnitt und Fig. 11 die vordere Ansicht eines solchenBeins.

Es befinden sich nämlich in den oberen Theilen der Stativbeine vierkantigeeiserne Stäbe C', Fig. 12, durch Stifte befestigt, welche unten zugespitzt undmit Gewinden versehen sind. Die Muttern I)' derselben, werden in dem unterenTheile E' der Art eingesetzt, dass ein Verlieren derselben nicht möglich ist.

Beim Zusammensetzen können mittelst eines runden Stifts die Muttern D'bequem geschraubt und stark angezogen, auch wieder leicht auseinander genommenwerden.

Es findet somit hierdurch eine eben so vollständige Befestigung wie bei deroberen Verbindung der Beine an dem Stativkopf statt.

5. Die Vorrichtung zum Befestigen des Instruments auf das Stativ.

Ein'Theodolith von dieser Grösse erhält nicht durch seine eigne Schwereden erforderlichen festen Stand; den Mangel des Drucks habe ich daher durchdie nachbeschriebene in der Durchschnitts-Zeichnung, Fig. 2, und in derAnsicht, Fig. 10, dargestellte Vorrichtung ersetzt.

Es ist nämlich unter dem Stativkopf F' ein rundes Brett G' angeschraubt,worin ein gleichseitiges Dreieck ausgehöhlt ist, welcher Raum zur Aufnahmeeines kleinen dreieckigen Stücks II' dient, das nach allen Richtungen unter dieOeffnung J' des Stativkopfs geschoben werden kann. An diesem Stük ist ein