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Kreisaxe L erhöhet worden, was besonders hei den Theodolithen, deren Kreisauch in vertikaler Stellung gebraucht wird, wesentlichen Nutzen hat.
Die Gewinde-Zapfen der Stellschrauben J des Dreifusses, Fig. 1, sindvon Stahl gefertigt, und können mit der Klemmschraube X, nach Erfor-derniss festgestellt werden.
Durch angebrachte Nüsschen, welche unten über den Spitzen der Stell-schrauben vermöge eines Schlüssels geschraubt worden, sind die Unterlage-scheiben Y mit denselben so verbunden, dass sich solche gegenwärtig nachjeder beliebigen Richtung stellen lassen. Nicht so war dies früher der Fall,indem bei jedesmaligem Aufstellen des Instruments jene Scheiben einzeln unter-gelegt werden mussten. Bei dem Gewicht eines 7 bis 8zölligen Theodolithenkonnte dies Geschäft ohne weitere Hülfe daher nicht anders als äusserstbelästigend sein.
3. Die Gy linder - JLibelle.
Diese Libelle F, Fig. 1, ist so eingerichtet, dass sie auf die Axen des Fern-rohrs gesetzt werden kann. Der geschliffene Glascylinder wird mit Stöpsel(nach der Füllung mit Weingeist) verschlossen, und das messingene Rohr inwelchem sich die Libelle befindet, ist aufgeschlitzt, um die Luftblase der Libellebeobachten zu können. Im Innern dieses Rohrs ist sodann eine Feder ange-bracht, worauf die Libelle ruht, um hierdurch mit dem Schräubchen a', welchesunmittelbar auf den Glascylinder wirkt, berichtigt werden zu können. Damitaber die Libelle beim Aufsetzen auf die Axen jedesmal genau wieder denvorigen Stand einnehme, sind die Ausschnitte an den Trägern Z der Libellein der Art ausgefeilt, dass nur vier Punkte davon berührt werden, und damitdieselbe sich in ihrer Lage erhalte, ist ein Stück b' an den Träger A ge-schraubt. Auf dem Glascylinder der Libelle sind nach beiden Seiten hin Ein-theilungen von pariser Linien geätzt, und mit Ziffern versehen. —
Bei der Genauigkeit dieser Libelle ist die Differenz von der horizontalenEbene in dem Falle, wenn die Luftblase ihren Stand um eine Linie verändert,nur 4 Secunden.
4. Das Stativ.
Dieses ist genau nach Reichenbach’s Angabe, bis auf die Zusammensetzungder Beine construirt. Letztere werden in die Höhlungen A' unter dem Stativ-
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