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einander lM. Das! dieses vorgenommenwird, während die Platte noch auf den Koh-len liegt, verlieht sich von selbst; aber nochist Vorsichtigkeit in den, dabcv nöthigenBewegungen erforderlich, um nicht Staubzu erregen. Die, an einem Schraube-stock bcvestigtc Platte wird nun, indemder Grund noch stießt, über sehr starkflammendes und dampfendes Wachslichtgehalten, bis der Dampf den Grund voll-kommen geschwärzt hat: und das vonH. S. gedachte, zmevte Erwärmen fälltgänzlich weg. Auch kann nicht die Flam-me, sondern nur der Docht, wenn erden Grund berührt, diesem schädlich wer-den. Be» dem Abkühlen ist die Plattewieder so zu stellen, daß sie vor dem Stau-be sicher ist. —
Nicht von asten Künstlern, indessen,wird der Gbund geschwärzt. Verschie-dene überstreichen ihn blas mitsscin gerie-benem, mit etwas Gummi versetztem,Blcyweiß; und dieses geschieht dann nichtche, als bis die Platte erkaltet ist. Ge-wohnheit allein kann den Vorzug zwischenbcyden Arten entscheiden. Das Verfah-ren bep dem Aufzeichnen ist aber bcy bey-den gleich.
Ein, von neuem Künstlern erfände,nes 5wez>res Gründen, welches manUedergrunven nennen könnte, verdientmehr Aufmerksamkeit. Es verhalt sichdamit auf folgende Art. Nachdem aufdie Platte die kräftigsten Parlhien, oderdie Hauptschatren, durch das ersterc Aezen,eingegraben worden sind, reinigt man sol-che, zuerst, auf die, be» dem Art. Ae;-Lunff (S. 64) beschriebene Art, und reibtsie hierauf noch einmahl mit altbackener,aber nicht hart gewordener Semmel ab,uni das Oehlichte, das be» dem Abschmel-zen in den Einrissen sitzen geblieben ist,völlig wegzubringen. Alsdenn gründetman sie ganz auf eben solche Art, alsdas erste Mahl; nur fällt der Dampf,oder das Bestreuen mit Blcyweiß weg,damit die vorher geätzten Striche, durchden Grund hindurch, sichtbar bleiben;und nun bearbeitet man sie von Neuemmit der Nadel, und höhlt das fehlende,
oder die sanftem Töne und Verspülungennach, die gewöhnlich mit der so genann-ten halten Nadel (s. den Art. AczlftmsiS. 64. und den Art. Raviren) gemachtwerden. ES ist, indessen, zu bemerken,daß dieser zweytc Grund dicker oder stär-ker, als der erste, aufgetragen werdenmuß, weil sonst das Scheidewasser, bcydem zweyten Aezcn, leicht in die zuerstcingeätztcn Striche eindringen, und solln-reinlichkeiten verursachen könnte. DaSziveyte Aezen selbst geschieht wie das er-stem Mahl, allein mit dem Unterschiede,daß, da jetzt nur sanftere Töne eingeätztwerden sollen, das Schcidcwasser nicht solange auf der Platte bleiben darf. DieVortheile von diesem zweyten Gründen,oder Uebergründen, sind, daß der Künst-ler, eines TheilS, mit leichterer Müheund weniger Zeitaufwand, jene seinemTöne und Verspülungen, als es, mit derkalten Nadel oder dem Grabstichel mög-lich ist, und daß er, andern Thcils, auchGegenstände, "welche Leichtigkeit und spie-lende Nadel erfordern, besser dadurch her-vor bringen kann, indem die kalte Na-del, so wie der Grabstichel, bey dem da-zu nvthwcndigcn Nachdrucke der Hand,jener Leichtigkeit nachtheilig werden. Vor-züglich ist diese Methode nutzbar bcy Ge-genständen , wo kräftige Parthien unmit-telbar an gelindere grcknzcn, wie z. B.in Landschaften, wo durch die lockern Zwei-ge eines, im Vordergrund stehenden, kräf-tig gehaltenen Baumes eine gelindere Luftdurchschimmert; und die guten Wirkun-gen davon zeigen sich in mehrern Blät-tern von H. Gcyser, der, wenn er gleichvielleicht nicht der eigentliche Erfinderseyn sollte, doch den ersten und mchrstenGebrauch davon gemacht, so wie gar keinBedenken getragen hat, solche auch mch-rem Künstlern, wenn die Rede von jenerWirkung war, mitzuthcilen.
Gruppe.
(Zeichnende Künste.)
Dieses Wort ist bis itzt nur in denzeichnenden Künsten aufgenommen,Ff z ob-