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2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
144
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dstonvelles, welche gegen die Mitte dessiebzehnten JahrhnnderteS Mode wurden.Sie zeichnen, von den angeführten, kür-zer» und fröhlichem oder auch traurigen,sich durch größere ümßckndlickkeit, durchmehrere Entwickelung des Inhaltes, durchmehr Ernst, oder Fey-rlichkeit im Toneaus; es sind wirkliche kleine Romane;und, wahrscheinlicher Weife sind die vor-her angeführten spanischen Erzählungen,im Ganzen, ihr Muster gewesen. Ge-schrieben haben deren, unter mchrern:Jea» Renaud de Segrais (h 1701. üesd>In>ivel!cs troncoiies, ou les ciivercil-ksnienz cle ia Urincest'c Tsturslic, ?ar.I6z6. 8. 2B. 1722. 12. 2B. aber ei-gentlich war er nur Concipicnt derselben.Sie schreiben sich eigentlich von Personenam Hofe der Frau von Montpcnsicr her.)

P. Scarron (Ißouvcllss rroFi-co-m i^ues, ?!>r. >6 ;ü. 8. I5/Y. 12. 2 B.Deutsch, Frft. 1742. g. Hamb. 1779. 8.)» Dois Robert (Istouvellcs kicroilzueser aniourcuscs > ?ar. 16;,. g.) Un-genannte: ülouvelles Uiverles, ?ar.>6c>z. 12. tstouvelles KouvsIIes, U.166z. 12. zB. Tstmour ecüapps cn50 stütstoires . . . ?ar. 1669.12. z B.» Knuvcliss comiczues er rroAiczue.?,har. 1669. 12. 2 B, 1S88. 8. Z B.Istliuvellcs smoureules sc »alonrez,?ar. 1678. >2. dstouvelles iiiistori-<zus5, hez-äe 1692. 12. -B.» Mag-dalena Angelika Poisson Gomez (s 177c,.Lenr nouvelles I^ouvelies, ?ar. 17; zu. f. >2. 20 Th. Deutsch, Verl. >7Z6. 8.zoVdc.) Uebrigens sind der Erzäh.lungcn dieser Art noch weit mehrere vor-handen; und Nachrichten davon liefertder 2tc B. der kilii. cies kstamsns desLmglctduZresnoy, S. >z?. Aliist. 1754.12.Auch dürften von den-, in der Folge vor-kommenden neuem Erzählungen (kstou-vellez) noch manche in diese Elaste gehö-ren.- III) Die dritte Gattungher französischen Schriften dieser Art sinddie so genannten Feyenmahrehen, zuwelchen, meines Bedüiikens, auch diervuuderbaren, und orientalischen«Erzählungen zu rechnen sind. Den

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Ursprung des Begriffes von den Feyen aus-einander z» setzen, gestaltet der Raumnicht; allein, so viel ist gewiß, daß We-sen dieser Art, und unter dieser Benen-nung (welchc denn doch wohl aus dem la-teinischen Uoruu» gebildet ist. S. Xäc.nage Oiöst. V. bss, und Du Lange,vos. choäuz) schon sehr frühzeitig in denAbendländern vorkommen. Schon Ac-nobiuS oäv. Qeucciz spricht von Menschen,9U1 staruoz. . . rcvsrsncur. Auch ha-ben die Dichter schon frühe Gebrauch vonihnen gemacht. Der Troubadour Wil-helm von Poitou (f 1122 ) entschuldigtseine Unbeständigkeit damit, daß die Feyent'om ainii comstirue. (S. hülst. lircer.lies'ürnuhaclours, B. 1. S. >Z.) Undnicht allein in den iiiehrjim Ritterroma-ncn spielen sie eine, zum Theil, ivichtigeRolle, sondern auch ganz eigene Geschich-ten sind von ihnen vorhanden, unter wel-chen, meines Wissens, die stüistoüe äskäerlulins (izstelulins) kille c!u Uni<1 Tzihonie er eis Urciiine, ccritscn isrin p. stean 4'7zrras lz87 . . .hör. i zno. t. 1584. 4. 'ürovss 169z. 4.welche nachher noch von mchrern, unterandern von Nodvt, Par. 1S98. -2. 2B.unigearbritet >vordcn, die älteste ist. Nochwichtiger ist ihr Anthcil an den bekanntenromantischen Poesien der Italiener. In-dessen warm die Begriffe von ihnen, gleich-sam nicht im Umlaufe; sie waren vcaDichtern nicht auf das alltägliche bebe»und gewöhnliche Begebenheiten ange-wandt worden. Oer erste, welcher die-ses unternahm, war cin Italiener, Giovb.Bastle, der Verfasser des vorher angrführ-tcn Uemamernne. Ihm folgte der be-kannte Kupferstecher, Boetius vonBvls-wrrt, dessen Eolombella und Vvlontai-rettr gleichsam den Ton dieser Art der Er-zählung angegeben haben soll. Wenig-stens führen die Verfasser des vikcomsCur I'oiiAiue des Lomes des kecs»S. >ü der Genfer Ausgabe, als solchenan, ob ich gleich das gedachte Weck kci-nrswcgcs frymartig, sondern sehr sichtlichblos mystisch finde. Prrrault d'Arman»courr, oder vielmehr sein Vater, de»

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