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1 (1794)
Entstehung
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520
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52O V.Abschü. Mineral. Sauren u. ihre Verbind.

an, daß die gemeine Salzsäure, wenn sie über Braunsteinabgezogen wird, nicht blos noch mehr Basis der Lebens-luft von ihm aufnimmt, sondern ihm auch ihren Brenn-stoff dagegen überlaßt, und daß also hierbei) eine doppelteWahlverwandtschaft stattfindet. Der Antheil der gemei-nen Salzsaure, der solchergestalt dcphlogistisirt und mitmehr jebenslustbasis verbunden worden lst, geht in derWarme als elastische Flüssigkeit über; der phlogistisirteBraunstein aber bleibt von der übrigen gemeinen Salz-saure aufgelöst zurück. Der Dunst der dephlogistisirtenSalzsaure besteht demnach aus Warmestoff, Lebensluft:basis, und sajzsaurcr Grundlage. Werden ben einemhinlänglichen Grade der Wärme gewisse entzündliche Kör-per hineingebr cht, so verbindet sich ein Antheil der!e-benöluftbasis der dephlogistisirten Salzsäure mit derGrundlage dieser verbrennlichcn Substanzen, und derBrennstoff der letzter» mit dem Wärmestoff der erstem.Es entsteht Feuer, die dcphlogistisirte Salzsäure wirdzersetzt, und durch gleichzeitige Phlogistisirung wieder zur !gemeinen (§. 824.). Wenn man das mit dephlogistisir- jter Salzsäure angeschwängerte Wasser dem Sonnenlichteausstellt, so verbindet sich die Basis des Lichts oder derBrennstoff mit der salzsauren Grundlage, und bildet ge- !meine Salzsäure; die Lebensluftbasis hingegen tritt mitdem Wärmestoff zusammen als Lebensluft aus (§. 828.).Wenn Ammoniak mit elastischer dephlogistisirtcr Salz-säure in der Warme zusammengebracht wird, so tritt derBrennstoff des Ammoniaks theils an die salzsaure Grund-lage der dephlogistisirten Salzsäure, und macht gemeineSalzsaure, während ein Antheil Lebensluftbasis der letz-tem mit dem Hydrogen des Ammoniaks Wasser bildet;das übrige Brennbare des Ammoniaks bildet mit demWärmcstoff der dephlogistisirten Salzsäure auch wolFeuer, wenn die Temperatur hoch genug ist, und alsoBrennbares genug entlassen werden kann(§. 8zo.). Das