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1 (1794)
Entstehung
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Erden. 269

rige reagireicke Drittel zu erkennen giebt, und trocknet es.Bey diesem Prozeß verbindet sich die Schwefelsäure desSchwerspaths mit dem im Uebermaaß zugesetzten Ge-wachsalkali, während die Kohlensäure des letztern sichmit der Schwercrde des erstcrn vereinigt, und bey demnachherigcn Auslaugen von den salzigtcn Theilen befreytwird. Die zurückbleibende Schwererde ist nun nochnicht rein, sondern sie enthält Kohlensäure, und ist auchnoch mit einem Antheile unzerlegtem Schwersparh ver-bunden, der der Wirkung des Alkali entging. Um sievom letztern zu befreyen, löst man sie in reiner Salzsäureauf, woben der Schwersparh zurückbleibt. Die siltrirteAuflösung ist nun salzsaure Schwcrerde; da sie aber nocheinige metallische Thcile enthalten könnte, die ein Begleiterdes Schwerspaths sind, z.B. Eisen, so kann man dies nachHrn. VOcstrumbs Angabe dadurch scheiden, daß man diesalzsaure Schwererde-Auflösung in einer porzelläncncnSchaale bey gelindem Feuer eintrocknet, und das rück-ständige Salz in einem reinen Tiegel so lange dem Glü-hefeuer ausstellt, bis kein Rauch mehr von der Materieaufsteigt. Die rückständige salzsaurc Schwererde löstman wieder in reinem destillirtem Wasser auf, seihet dieAuslösung klar durch, und fället sie durch ganz reines koh-lensaures Gcwächsalkali. Die niedergeschlagene kohlen-saure Schwcrerde süßt man mit reinem Wasser sorgfäl-tig aus. Die erhaltene Erde enthält nur bloß noch Koh-lensäure, wovon man sie durch anhaltendes Glühen, wiedie Kalkerde (§. 356.), befreyen kann.

Von der Bereitung einer ganz reinen Schwererde, von HerrnUpcstrumd; in Lrells chemischen Annalen 1792. B. I.S. Z90. ff-

§. 400.

Die reine Schwererde ist weiß, fein, und zeigt eini-gen, wiewol nur schwachen, Geschmack. Sie löst sich

im