Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
190
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i9v II. Abschnitt.

Waschen mit Kalkwasser, oder äßender tauge, oder kal-tem Wasser davon bringen laßt. Diese beiden Gasartcnzusammen wiegen 11 z^ Gr., und es kommen davonioo Gr. aufs kohlensaure Gas und i z/ö Gr. aufs leichtebrennbare. Das in der Mittelflasche gesammlete Was-ser betragt nahe 8Z Gr. weniger, als das zum Versuchangewandte. Die Kohle in der Röhre ist zerstört, undin etwas weniges Asche verwandelt.

H. 283.

Aus diesen Erfahrungen (§. 278 232.) ziehtnun Hr. L.ave>lsier den Schluß, daß, weil das Eisenund die Kohle in diesem Prozeß eben die Veränderungenerleiden, als bey dem Verbrennen in Lebenslust, auchdie Basis der Lebenslust, oder der Sauerstoff, in demWasser zugegen seyn müsse, der das Eisen in den Zu-stand der Verkalkung gebracht und die Kohle in kohlen-saures Gas verwandelt habe; daß, weil in dem einenVersuche (§. 231.) iooGr. Wasser verschwunden sindund dagegen das Eisen um 85 Gr. zugenommen hat, dieBasis der Lebensluft oder der Sauerstoff 0,35 Theile imWasser ausmache; welches durch den andern Versuch(§. 282.) bestätigt werde. Denn weil sich hier r oo Gr.kohlensaures Gas bildete, dazu aber 72 Gr. Basis derLebensluft oder Sauerstoff erforderlich ist (§. 260.), somüßten die angewandten 23 Gr. Kohle dem Wasser72 Gr. Sauerstoff entzogen haben. Da sich aber indiesen Versuchen noch leichtes entzündbares Gas entwi-ckelt, so muß die Basis dieses lchtern mit dem Sauerstoffzusammen das Wasser ausgemacht haben, und zwar indem Verhältnis; von 15 zu 35. Denn in dem einenVersuche (§. 231.) nahm das Eisen um 85 Gran zu,und das erzeugte brennbare Gas wog 15 Gran; und eswaren roo Gr. Wasser verschwunden: in dem andernVersuche (§. 282.) beträgt die zur Bildung von den

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