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1 (1794)
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zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt. 99

falls dahin gebracht werden, mit Hülfe der Hitze, sichin Dampf oder luftförmige Flüssigkeiten zu verwandeln.Man nennt dies eine LMtverflüclmgung (convolsti-Ziluuo), und sie hat ohne Zweifel ihren Grund in eineraneignenden Verwandtschaft, wo der flüchtige Stoff dasZwischenmittel zwischen dem Stoff der Warme und demsixen Körper wird. So kann aber auch cm flüchtigerKörper durch einen andern feuerbeständigen auch wiedersixirt werden. Manchmal verlieren zwcy sonst sehr flüch-tige Substanzen durch ihre Vereinigung viel von ihrergroßen Flüchtigkeit.

Beispiele der tNiwcrflückittgnnz kommen in: Folgenden vor,an der Kieselerde und der Flußspathsaure, dem Eisen und derSahsaure u. a.; Beispiele der Firmung aber au der Vitriol-saure im vitriolsaurcn Gewächsalkali, au der Salzsäure imKochsalz, an dem Arsenik in einigen Metallen, u. a. vor.Den ganz letzten Sah beweist der Salmiak.

§- iZ5.

Auf die Verflüchtigung der Körper in der Hitzegründen sich verschiedene chemische Operationen. Wennman flüssige Gemische einem hinlänglichen Grade desFeuers aussetzt, um die feuerbeständigen oder wenigerflüchtigen Substanzeil von den Theilen der flüssigen, mehrflüchtigen, Auflösungsmittel zu scheiden, so heißt dies absdampfen, abraucbcn sevuporsrs; 56./ wobey

jene überhaupt entweder mehr in die Enge sconccnrrlrt)oder bis zur ganzlichen Trockniß (ucl '.iccumem) ge-bracht, oder zu einer dickern Consistenz (sä l'Micuüi.vom) cmgedtc^e werden (mlpiüare).

§. i?6.

Allemal hat man bey diesem Abrauchen zur Absicht,zurückbleibende Theile zu gewinnen, indem dw verflüch-tigten in der inst zerstreuet werden. 'Allein da dre Fener-

G 2 bestan-