zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt. 49
Versuch einer neuen Bezeichnung der Verwandtschaften derKörper ; i» Creiln ncueiken iLmscck. Tb. IX. S. gz. ff.
Von dem Unterschiede der Verwandtschaften auf nassem undtrsckilcm Wege in der Folge bey Auslosung und Wevett-schlagung.
§- 50.
Wir kennen bis jetzt noch kein allgemeines Gesetz,wornach sich diese Wahlverwandtschaften ereigneten, undmüssen sie daher bey jedem einzelnen Körper durch un-mittelbare Erfahrungen bestimmen. Mehrere Bestim-mungen der Grade und Stufenfolge dieser Verwandt-schaften sind noch zweifelhaft nnd verdienen genauere Un-tersuchungen. Ueberhaupt aber, und dies ist ein sehrwichtiger Umstand, andern sich die Verwandtschaftsgradegar sehr nach der Temperatur, und sind sehr oft ganz an-ders unter dem Gcfrierpnncte, als über demselben.
So z, B. zersetzen sich Kocbjal? und Alaun, Kocdsalr und(ch'pi-. in der Mittlern Temperatur nicht, wohl aber unter deinGefrierpuuct.
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4) Wenn zwey Körper K und IZ, deren jeder anszwey ungleichartigen Stoffen, K aus s und b>, IZ ansc und cl, zusammengesetzt ist, mit einander in Verbin-dung kommen, und der Stoff s zu a eine naheie Ver-wandtschaft hat, als zu h , und die Verwandtschaft vonc zu s auch starker ist, als die von c zu cl; so muß sichnatürlicherweise a und c zu einem neuen Körper I) ver-einigen; wenn nun b und ü auch nicht ohne Verwandt-schaft zu einander sind, so treten sie ebcnsalls zu einemneuen Körper s, zusammen. Durch die gegenseitigeVertauschung ihrer Bestandkheile werden also aus denKörpern /c und IZ zwey neue Körper s, und O entstehen.Diese Art der Verwandtschaft nennt man eine doppelteWahlverwandtschaft oder eine doppelte trennende
Grens Chemie. l-TH. ^ Der-