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Des Sterbenden» m Aufruhr» Pest Und NothErquickte, linderte» beruhigte»
Weß ist der Erdenraum? Des Fleißigen»
Weß ist die Herrschast? Des Verständigen.
Weß sei die Macht? Wir wünschen Alle» NuL
Des Gütigen, des Milden» Räch' und Wuth
Verzehrt sich selber. Der Friedselige
Bleibt Und errettet» Nur der Weisere
Soll unser Vormund sein» Die Kette ziemt
Dein Menschen Nicht und Minder noch das Schwert,
Der Alemannen Sitte» und Gespräch
Sind Nicht die besten Sitten» Das Gespräch
Von BäreNbkate», Auerochsenjagd»
Und Wcibcrjagd und Mähr' und Hunden — Doch
Genug, o Muse, lieber sage mir
Won Kolumban und Gallus, was du weißt.
Verklungen war die Harfe Ossian'sIm fernen West, auf jenen EilandenDes sanften Galenstammes t Fingal lügIm Grab und schwebte nur in Wolken noch»
Was tönet jetzt aus Neuen WölbungenDort für ein andrer Klang? Nicht Ossian'sGesänge Mehrt sie singen David's PsalmenIm feierlichen düster» Zubelchor.
Der Strom der Zeiten ändert seinen Lauf»Und bleibt derselbe. Die zu Schlachten einst,Au Rettungen auf ferne Küste zogen»
Errettend ziehn sie jetzt zu stillen Siegen aus»
„Laß mich, o heil'ger Vater, (also sprachZu Komogellus Kolumban) laß michMit meinen zwölf Gefährten über MeerUnd Land hinziehe», zu besänftigen die Welt."
Er zog mit seinen Freunden über LandUnd Meer, bis er des FrankeNköttigs HerzGewann. „ Erwähle dir»" sprach Siegbert,„In meinem Reich zu wohnen, wo du willst."
In einer Wüste des vogesischeNGebirges fanden sie ein warmes Bad.
Sie bauten sich in alten Mauern an,
Hiet Menschen zu erquicken Leib und Geist»
Und viele Kranke wandelten Zu ihnen;
An Leib und Geist geneset kehrten sieZurück- Auch der Burgunderkönig kam,
Und bat den heil'gen Mann um Lehr' und Rath»
„Thu deinen Aussatz von dir, König!", sprachSankt Kolumban, „und nimm ein ehrlich Weib,Sur Ehre dir und deinem Land und Stamm;Von deiner Unzucht wasch', o König, dich!". Biedtnfeld'S Mönchsorden. II.