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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
190
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Vis sie zuletzt des Orcus hehle Nacht umfängt.

Wenn nicht das Alter sie vorher gebändigt hat.

Such sind' ich nun. ihr frechen, ans der Fremde herMit Uebermuth ergessen, gleich der KranicheLaut-Heiser klingendem Zug, der über unser Haupt,In langer Wolke, krächzend sein Geld» herabSchickt, das den stillen Wandrer über sich hinaufZu blicken lockt; doch zieh» sie ihren Weg dahin.Er geht den seinen; also wird's mit uns gescheht!.

Wer seyd denn ihr, daß ihr des Königs HochpalastMänadisch wild, Betrunknen gleich, umtoben dürft?Wer sepd ihr denn, daß ihr des Hauses SchaffneriuEntgegen heulet, wie dem Mond der Hunde Schaar?Wähnt ihr, verborgen scy mir welch Geschlecht ihr selch?Du kriegcrzcugte, schlachtcrzogne, junge Brut!Mannlustige du, so wie verführt, verführende!Entnervend beide, KricgerS auch und Bürgers Kraft.Zu Haus euch sehend scheint mir ein Cicaden - SchwärmHerabzustürzen, deckend grünende Fcldersaat.Verzehrerinnen fremden Fleißes! NaschendeVernichterinncn aufgekeimten Wohlstands ihr!

Erobert, marktvcrkaust, vertauschte Waare du!

Helen a.

Wer gcgcnwarts der Frau die Dienerinnen schilt.Der Gebict'rin Hausrecht tastet er vermessen an;

Denn ihr gebührt allein das LobenswürdigeZu rühmen, wie zu strafen was verwerflich ist.

Auch bin des Dienstes ich wohl zufrieden, den sie mir