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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
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I w e y t er Act.

Hochgewölbtes, enges, gothisches Zim-mer, ehemals Faustens, unverändert.

M c p h i st o p h e l e s(hinter einem Vorhang b-rvortreien?, Intcm er ihn aufhebtund zurücksieht, erbiicki mg» Fausten hingestreckt auf einem alt!vaterilcknn Veite).

Hier lieg'. Unseliger! verführt

Zn schwergclöstein Licbesbande!

Wen Helena paralyssrt

Der kommt so leicht nicht zu Verstände.

(Sich umschauend.)

Blick' ich hinauf, hierher, hinüber,

Allnnvcrändcrt ist es, unversehrt;

Die bunten Scheiben sind, so dünkt mich, trüber.Die Spinneweben haben sich vermehrt;

Die Dintc starrt, vergilbt ist das Papier;

Doch alles ist am Play geblieben;

Sogar die Feder liegt noch hier.

Mit welcher Faust dem Teufel sich verschrieben.