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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
38
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Ein Haupt mit langen Zahnen, Schlangenrüssel,Gcheimniswoll, doch zeig' ich euch den Schlüssel.Im Nacken ficht ihm zierlich - zarte Frau,Mit feinem Stäbchen lenkt sie ihn genau;Die andre drobenstehcnd herrlich-hehrUmgibt ein Glanz der blendet mich zu sehr.Zur Seite geh» gekettet edle Frauen,

Die eine bang, die andre froh zu schauen;Die eine wünscht, die andre fühlt sich frei.Verkünde jede wer sie sey.

F u r ch t.

Dunstige Fackeln, Lampen, Lichter,Dämmern durch's vcrworrne Fest,Zwischen diese TruggesichtcrBannt mich, ach! die Kette fest.

Fort, ihr lächerlichen Lacher!

Euer Grinsen gibt Verdacht;

Alle meine WidersacherDrangen mich in dieser Nacht.

Hier! ein Freund ist Feind geworden,Seine Maske kenn' ich schon;

Jener wollte mich ermorden.

Nun entdeckt schleicht er davon.

Ach wie gern in Zeder RichtungFlöh' ich zu der Welt hinaus;

Doch von drüben droht Vernichtung,

Halt mich zwischen Dunst und Graus.