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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
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Und niemand hat Erwünschtes fest in Armen,Der sich nicht nach Erwünschter»! thdrig sehnte.Vom höchsten Glück, woran er sich gewöhnte;Die Sonne flieht er, will den Frost erwärmen.

Mit diese»! allen weiß ich zn gebahrc».

Und führe her Asmodi, den getreuen.

Zu rechter Zeit Unseliges auszustreuen,

«Verderbe so das Mcnschcnvolk in Paaren.

T i si p h o n c.

Gift und Dolch., statt böser Zungen,

Misch' ich, scharf' ich dem Verrather;

Liebst du andre, früher, spaterHat Verderben dich durchdrungen.

Muß der Augenblicke SüßtcsSich zu Gischt und Galle wandeln!

Hier kein Markten, hier kein Handeln,Wie er es beging', er büstt es.

Singe keiner vom Vergeben!

Felsen klag' ich meine Sache;

Echo, horch! erwiebert: Rache!

Und wer wechselt soll nicht leben.

Herold.

Belieb' es euch zur Seite wegzuwcichen.

Denn was jetzt kommt ist nicht von eures Gleichen,

Ihr seht wie sich ein Berg herangedrängt.

Mit bunten Teppichen die Weichen stolz behängt;