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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
Seite
15
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G c in Ii r in c l.

Das ist ein Schalk - der's wohl verstehtEr lügt sich ein So laug' es gehtIch weiß schon was dahinter stcektUnd was denn weiter? Ein Projcct

» Mcphistopheles.

Wo fehlt's nicht irgendwo ans dieser Welt?

Dem dicß , dein das, hier aber fehlt das Geld.

Woni Estrich zwar ist es nicht aufzuraffen;

Doch Weisheit weiß das Tiefste bcrzufchaffen.In Bcrgcsadcrn, MaiiergründcnIst Gold gemünzt und uiigeniüilzt zu finden.

Und fragt ihr mich wer es zu Tage schafft:

Begabten Mann's Natur- und Geisteskraft.

Canzlcr.

Natur und Geist so spricht man nicht zu Christen.

Deshalb verbrennt man Atheisten

Weil solche Reden höchst gefährlich sind.

Natur ist Sünde, Geist ist Teufel;

Sie hegen zwischen sich den Zweifel,

Ihr iiiisigcstaltct Zwitterkind.

Uns nicht so! Kaisers alten Landen

Sind zwcy Geschlechter nur entstanden,

Sie stützen würdig seinen Thron:

Die Heiligen sind es und die Ritter;

Sie stehen jedem Ungcwittcr

Und nehmen Kirch' und Staat zum Lohn.