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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
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Welch Getöse bringt das Licht!Es trommctet, es posaunet,

Auge l'linzt und Ohr erstaunet.Unerhörtes hört sich nicht.

Schlüpfet zu den Blumenkronen,

Tiefer tiefer, still zu wohnen.

In die Felsen, unter's Laub;

Trifft eS euch so scpd ihr taub.

F a u st.

Des Lebens Pulse schlagen frisch lebendig,Acthcrische Dämm'rung milde zu begrüsien;Du Erde warst auch diese Nacht beständig.Und athmcst neu erquickt zu meinen Fußen,Beginnest schon mit Lust mich zu umgeben.Du regst und rührst ein kräftiges Beschließen,Zum höchsten Daseyn immerfort zu streben.In Dammcrschcin liegt schon die Welt erschlossen.Der Wald ertönt von tausendstimmigem Leben,Thal aus, Thal ein ist Nebclstrcif ergossen;Doch senkt sich Himmclsklarhcit in die Tiefen,Und Zweig und Acste, frisch erquickt, entsprossenDein duft'gen Abgrund wo versenkt sie schliefen;Auch Färb' an Farbe klärt sich los vom Grunde,Wo Blum' und Blatt von Zitterperlc triefen.Ein Paradies wird um mich her die Nnudc.

Hinaufgsschaut! Der Berge GipselricsenVerkünden schon die feierlichste Stunde;