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Faust : eine Tragödie ; Theil 2 ;
(Vollendet im Sommer 1831)
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Z

Glitzern hier im See sich spiegelnd.

Glänzen droben klarer Nacht;

Tiefsten Ruhens Gluck besiegelnd

Herrscht des Mondes volle Pracht.

Schon verloschen sind die Stunden,Hingeschwunden Schmerz und Gluck;

Fühl' es vor! Du wirst gesunden;

Traue neuem Tagesblick.

Thaler grünen, Hügel schwellen,

Büschen sich zu Schatten - Ruh ;

Und in schwanken SilbcrwcllcnWogt die Saat der Ernte zu.

Wunsch um Wünsche zu erlangenSchaue nach dem Glänze dort!

Leise bist du nur umfangen.

Schlaf ist Schale, wirf sie fort!

Saume nicht dich zu erdreistenWenn die Menge zaudernd schweift;

Alles kann der Edle leisten.

Der versteht und rasch ergreift.

(Ungehenr-ö Getöse verkündet taS -herannahen ter Sonn'-)

Arie l.

Horchet! horcht! dem Sturm der Hören,Tönend wird für Geistes-OhrenSchon der neue Tag geboren.

Fclfcnthorc knarren rasselnd,

Phöbus Räder rollen prasselnd;