742 Xlll. Abschnitt.
§. 764.
jander, die starke und weit ausgebreiteteWälder haben, sind vorzüglich kalt: das Eis«hauet im Winter langsamer darin auf, underhält also die fuft länger kalt. BenachbarteMeere machen die Witterung hingegen gelin-der, denn die Warme des Mserwasierö bleibtfast das ganze Jahr durch einerlei), und imWinter wird die kuft dadurch erwärmtund die Kalte gemäßigt; die Seewinde brin-gen fast immer Thauweiter. Aber dergleichenjändcr sind auch meistens vorzüglich feucht undhaben jährlich mehr Regen als anders. HoheGebirge ziehen Regen und Gewitterwolken an,und gebirgige Gegenden haben daher häufigemRegen und mehr Gewitter als ebne: Arabienhat wegen feiner Ebne fast gar keinen Regen.
An Attempr ko Lccounr tor rke clisn^e os climate, vvkiclijias becn oldielveä in rke mi^clie Lttionies in I^ordk-America, l))t iui6n vvii.l.läXiL()tt; iü dell/. 5^.277.
§. 765.
In den warmem Erdstrichen wird dieHitze noch dadurch gemäßigt, daß die Tagenicht sehr lang werden und die Sonne nichtlange über dem Hsrizonte steht: in den käl-ter» Gegenden find die Tage des Sommerssehr lang, und dadurch wird die Sommerhitzedaselbst größer, als man sonst erwarten könnte.Die langen Nachte werden durch den heitern
Himmel,