XIII. Abschnitt.
Reif an Eilen, S'einen u»d mehrern Körpern,und man nenn das falschlich eir Ausschlagender Kälte. Ist die Luft so kalt, als zumGrsuerenmachen des Wassers nö'hig ist, sogefrieren die Dunsn heilchen selbst ln der Luft,und dann sieht es aus, als wenn diese mi- einerMenge feiner glanzenden Pünctchen erfüllt wäre.
§. 732.
Fließen die wäffenchten Dünste in der Luftin kleine Tröpftl en (? S. oben die Anmerk.zu §-4^4- L!..) zusammen, die aber dennochnoch leicht genug sind um nicht plötzlich nie-der zu fallen, so entsteht daraus ein Nebel.Er wird also durch die Niederschlagung sicht-bar, die durch die Kälte dewirkt wiid; ebenso wie unser Othem im Winler. Man kanndie dadurch betrachteten Gegenstände nicht deut-lich erkennen, weil die kleinen Wassenheilchendie Lichtstrahlen auffangen und unordentlichzerstreuen, znmahl die von entfernten Gegen-standen. Man sieht die Nebel am häufigstenum große Gewässer; bey starken Wasserfällensi'd beständige Nebel, und die Ursache ist nichtschwer zu srrarhcn.
§- 733-
Die Nebel sind im Frühlinge und im Herbsteam gewöhnlichsten: im Frühlinge, weil die Ober-stäche der Erde noch vom Winter her kalr ist,und sich also dle Dünste nahe an derselben vor-züglich verdicken; im Herbste wegen der star-
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