Von der Erde insbesondere. 70»
ken Ausdünstung, wobey die kalte Luft dieDunstlheilchen nahe an einander bringt. Auchsteht man hieraus leicht ein, warum sie beson-ders am Morgen und Abe d gesehen werden.Wird es aber im Vormittage nahe an derErde wärmer, so zerstreuen sich entweder dieNebel und werden wieder in der Luft aufgelost,oder sie fallen in der durch die Wärme mehrausgedehnten und leichter gewordenen Luft zuBoden. Menschen, Thieren und Pflanzenkönnen die Nebel insbeiondere durch fremdar-tige ihnen beygennschte schädliche Dünste un-gesund werden.
Sie haben oft einen unangenehme» Geruch, und einigewirken wenig oder aar nicht auf das Hygrometer,da man sie denn trockne Nebel, Landrauch, Hö-henrauch, Heiderauch, sonnenrauch zu nennenpflegt Au diesen gehörte der Nebel vom Som-mer 178?, der sich nicht allein über Europa, son-dern auch bis in einige entfernte Meere erstreckthat. DaZ er mit dem Erdbeben dieses IahrcSzusammengebangt habe, ist nicht unwahrschein-lich. Es verdient nämlich erwogen zu werden,was in einer kleinen, nicht sehr bekannt geworde-nen Schrift: von: Erdbeben aus Island imIakr «78z durch S. M Holm, aub dem Dani-schen überscizr. «Lopenhage» >78». 8. besondersS. 66, 67. gesagt wird. Ein Auszug daraus befin-det sich im Goth. Magaz. v '.>18. Dieser ebengenannten Schritt weitchorzuziehe» ist übrigen«:Srepbensen-s zuverlässige Beschreibung des Erd-brandes von 178?, in der pbilvs Schilderung dergegenwärtigen Verfassung-von Island. Altona>786. S. ?c>7. L.
'Gedanken über den so lange angehaltenen ungewöhnli-chen Nebel von F. v. V. (v, Beroldingeu)Vraunschweig i?8z.
'Christ.