Von der Erde insbesondere. 67s§. 703.
Da man übrigens auch in den tiefsten Berg-werken sich dem Mikteipuncke der Erde nochbey weitem nicht um den sechstausendsten Thcildes Halbmessers derselben genähert hat, so laßtsich fteylich wohl nichts von der eigentlicheninnnerlichen Beschaffenheit der Erde mit Ge-wißheit sagen. Ganz hohl kann sie wohlnicht seyn, die anziehende Kraft der dichtenBerge müffe sonst größer seyn, als man siewirklich finde.'.
Richtung des Magnets nach denWeltgegenden.
§. 704.
Ein jeder Magnet, der ftey genug hangt,oder liege, es fty ein natürlicher oder künstli-cher, nimmt attemahl eine solche 5age an, daßeiner seiner Pole nach Norden, der andere nachSüden gekehrt ist. Icnen Pol nennt mandaher den Nordpol (polns boreus), diesen denSüdpol (suckralis). Hieraus gründet sich derGebrauch des Magnets, besonders der Magnet-nadel (H. 559) zur Erforschung der Weltgegen-den. Zween Nordpole von zweenen Magne-ten, oder auch zween Südpole, also die gleich-namigen Pole, stoßen einander zurück, undsind also feindliche Pole (§. 556). Ein Nord-pol des einen, und ein Südpol des andernttu s Magnets,