666 Xl!l. Abschnitt.
mehr als die Hälfte von dem Wasser durch Re-gen und Schnee erhält, das aus seinen Flüssenabfließt. Zudem gibt es auch beträchtliche Quel-len und stehende Gewässer auf hohen Bergen,die ihren Ursprung wohl nicht ganz vom Regenund Schnee haben können. Verschiedene Quel-len geben auch zu allen Iahrszeiten gleichvielWasser; ja einige in großer Hitze mehr als beynasstr Witterung. Dieß letztere läßt sich nunzwar wohl aus andern Gründen erklären, abercS müssen dennoch ohne Zweifel mehrere Ursa-chen zur Erzeugung der Quellen beyrragen.
«) Sc I'sciS. -I-z sc. » ?zri, 169z. p. >!?. leg.
Stdileau gründet sich auf einige von Ricciolus(e-ogrzpli. rcform.) aügeiiomiiiene Sätze, undrechnet selbst nicht viel darauf, e,.
§. 6yo-
Dahin muß man rechnen, daß die Bergedie feuchten Dünste in der just an sich ziehen,welche an den kalten Klippen gleich in Tropfenzusammenfließen und so das Quellwasser ver-mehren. Aber alle Quellen können daher ihrWasser nicht nehmen. Müßte nicht die Donau,müßte nicht der Rhein und andere auf hohenBergen entspringende Flüsse in Winter versie-gen, wenn auf diesen Bergen Schnee liegt?(Allen diesen Einwürfen wird vortrefflich vonHr. D». i!üc begegnet, flvlaäik. cio i'ittmolpli.H, '55 lc^ L..) Es können auch unterirrdischeHöhlen, die mit dem Meere in Verbindung
stehen