ssa XI. Abschnitt.
nennt er den Mittelpuntt desselben. Jedeseinzelne Thcilche» des Magnets hak eine Kraftauf jeden Thcil eines andern ähnlichen MagnetSzu wirken, und diese Kraft verhalt fich genau,wie die Weite jedes Theilchenö von dem Mit-tclpuncte des Magnets, zu welchem es gehört.Uebcr dieses aber richtet ftch die Kraft, womitein jedes Theilchen des einen MagnetS auf einTheilchen des andern wirkt, nach der Entfer-nung der Theile, und verhalt ftch umgekehrtwie das O.uadrat der Entfernung. Nach diesenbeiden Gesehen bestimm' Mayer durch Hülfeder Rechnung des U' endlichen die Starke derKraft, wamik zween Magnete in allen Theilenin verschiedenen Entfernungen einander anziehenoder zurückstoßen, und findet zwischen seinerRechnung und den Erfahrungen die vollkom-menste Uebeieinsiimmung. Er berechnet eben-falls glücklich die Richtung der Magnetnadelfür jede Stelle, die man ihr in der Nähe einesMagnets geben kann, wie auch die Gestalten,in welche ftch der Essenfeilstaub um einen Ma-gnet legt. Diese sind »ichrs anders, als eineArt Keltenlinien, und also gar keine Anzeigeeines Wirbels der magnetischen Materie.
S. Görriny. Anz. >760. S. 6??.
Dieses ist eine sehr richtige Darstellung der Gründe vo«Mayers Theorie und vermuthlich sind es auchseine eignen Worte. Von der Anwendung dersel-ben auf die magnetische Erde und den Stand derNadeln auf derselben, werde ich unten K. 570.etwas aus dem Mspr. beybrinzen. L.
§- 569-