Von der magnetischen Kraft. 545
magnetische Materie finden noch daraus die Er-scheinungen des Magnets auf eine mir faßlichund ungezwungen scheinende Weife erklärenkann. Auch, dünkt mich, tragen sich einigeBegebenheiten nicht wirklich so zu, wie sie sichzutrage» müßten, wenn jene Wirbel in derNatur vorhanden waren; daran nicht zu den-ken, daß die wirbelförmige Bewegung der ma-gnetische, Materie ihrer Ursache nach ziemlichU'chegreifiich scheint.
Die Lehre von magnetischen Wirbeln, deren Erfinderdes Larecs ist, nachher aber zuerst von dem un-genannten Verfasser (Dalanee) des Düke -r-äma-ril. 1687, von du Fay, lLulcr, duTour, Iobann Vevnouilli und Daniel Ver«noulli, wovon einige einen einfachen, letztereoder hauptsächlich mit des Cnrres einen doppeltenStrom annehmen, ansehnlich verbessert wordenist, ist wohl von niemanden kräftiger bestritten wor-den, als von Hrn.A. Bvugmanns, in dem unten§. -i?o. unter m o, 9. angeführten Werke S. 94. u. ff.der Deutschen Nebersetzung. L.
H. 568.
Mayer hat 1760 der königlichen Socie-tät der Wissenschaften zu Götlingen eine nochungedruckte Abhandlung vorgelesen, worin er,ohne sich um die Ursache zu bekümmern,warum der Magnet ein Magnet ist, sich be-mühet, die Kraft, womit er auf andere magne-tische Körper wirkt, auS der Erfahrung a>,6-zufinden. Er betrachtet einen geraden, aller-wärtö gleich dicken Magnet; den Punct, derzwischen beiden Polen in der Milte liegt,
M m z nennt